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Freiheit 1989

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Kleine Schlaflektüre
 
Unsere „kleine Schlaflektüre“ möchte Sie über Schlaf und Schlafstörungen informieren und Ihnen
Tipps geben, wie Sie zu einem gesunden Schlaf kommen.
Lesen Sie heute:
Wodurch lässt sich die Schlafbereitschaft positiv beeinflussen?
Ratschläge für eine bessere Nacht. Schlaf ist -wie wir alle wissen- nicht zu erzwingen:
Man kann weder auf Knopfdruck einschlafen, noch nach einem sicheren Rezept durchschlafen. Aber
bestimmt lässt sich die Schlafbereitschaft verbessern, indem man ein paar allgemeinen Ratschläge
befolgt:
 
-Lassen Sie den Tag ausklingen, nehmen Sie sich Zeit, den Übergang vom Tag zur Nacht in
Geistiger und körperlicher Entspannung zu verbringen.
Vermeiden Sie vor dem Schlafengehen schwere, scharf gewürzte Mahlzeiten und anregende
 
Getränke (Alkohol ist nur in kleinen Mengen förderlich für einen erholsamen Schlaf).
Verlegen sie ihr Schlafzimmer in den ruhigsten Winkel ihrer Wohnung.
Sparen sie nicht an der Qualität ihres Bettes, denn: „ Wie man sich bettet, so schläft man! Eine
 
feste, körpergerechte Matratze sollte ihrer Wirbelsäule Halt und ihrer Muskulatur
Entspannung
 
bieten
Benutzen Sie hautsympathische Bett und Nachtwäsche.
Entspannen sie sich in einem angenehm warmen Vollbad mit schlaffördernden
 
Pflanzenextrakten (Baldrian, Melisse, Lavendel, Fichtennadeln).
Legen sie sich nur ins Bett, wenn sie müde sind und nicht aus Langeweile oder gar, weil sie auf
Vorrat schlafen wollen.
Trainieren Sie einen bestimmten Schlafrhythmus, indem sie möglichst zur gleichen Zeit ins Bett
gehen und zur gleichen Zeit wieder aufstehen. Folgen Sie ihrer inneren Uhr!
 
Und wenn es wirklich einmal nicht gelingt mit dem Ein-oder Durchschlafen:
Geraten sie nicht in Panik! Missmut, Verdrossenheit und Resignation helfen nicht weiter.
Versuchen sie es einmal, positiv zu sehen:
Auch entspanntes Wachliegen (ohne zu grübeln!) kann Erholung bringen; auch zu frühes Erwachen
 
kann seinen Reiz haben. Horchen sie auf die Rufe der Nacht oder erfreuen sie sich am
morgendlichen Vogelgezwitscher.
 
Eine der am häufigsten angewandten schlafanstoßenden Methoden ist übrigens das autogene
Training, die konzentrierte Selbstentspannung, die jeder erlernen kann.
 
Entnommen aus einer Schachtel Schlaftabletten (der Chemie sei Dank!) der Firma .... „ ohne
Werbevertrag läuft da nix!
 

Meine Geschichte
 
Ursprünglich wollte ich eigentlich nichts von mir und meinem Leben erzählen. Ich wollte ein Buch
schreiben, das durch eine gewisse Qualität überzeugt. Mittlerweile bin ich jedoch der Überzeugung,
dass mein Leben und mein Denken vielleicht auch einige interessante Aspekte beinhaltet. Die
„Mitleidstour“ ist eigentlich nicht mein Stiefel. Aber andererseits wäre ich mir auch für’s Betteln
nicht zu schade. Aufgrund meiner körperlichen Verfassung hat Betteln im herkömmlichen Sinne für
mich jedoch überhaupt keinen Zweck. Wie auch schon aus meinen anderen Texten vielleicht
herauszusehen ist, handelt es sich bei mir um eine Querschnittsgelähmten. Durch einen Autounfall
hat sich vor einigen Jahren mein vierter Halswirbel dermaßen verschoben, so dass eine Tetraplegie
(Lähmungserscheinung an vier Gliedmaßen) entstand. ( Paraplegie Lähmung zweier Gliedmaßen, die
Beine)
 
In den ersten drei Monaten nach dem Autounfall konnte ich überhaupt nichts bewegen. Im Verlauf
des Heilungsprozesses und durch gezielte Therapie stellte sich dann mit der Zeit wenigstens eine
kleine Bewegungsfähigkeit der Arme wieder ein. Es ist gerade soviel geworden, dass ich mich im
Gesicht kratzen und eventuell lästige Fliegen vertreiben kann. Meine Hände und Beine kann ich nicht
mehr kontrollieren. Meine Darmtätigkeit sowie das Wasser lassen haben sich auch meiner Kontrolle
entzogen.
 
Eigentlich habe ich einen Lebensstandard erreicht, der mir nicht lebenswert erschien. Als ich noch „
fit“ war, und aus dieser Zeit stammt dieses „Eigentlich“, wäre dieses Leben, wie ich es heute führe,
überhaupt nicht in die Tüte gekommen. Ich sage das um klarzumachen, dass zwar durch die
Querschnittslähmung der gesunde Mensch auf der Strecke blieb, aber halt nicht der Verstand
dieses gesunden Menschen.
 
Es nutzt mir wenig, wenn irgendwelche Therapeuten diesem Verstand etwas einbläuen wollen; die
Frage nach dem Sinn des Lebens und „ Ist dieses Leben noch sinnvoll?“ Musste neu beantwortet
werden. Ich habe sie für mich gestellt, diese Frage. Und ich habe für mich eine Antwort gefunden.
Da ja im Prinzip ein jeder leben möchte, selbst der Selbstmörder, der vielleicht nur nicht mehr so
weiterleben kann wie bisher, war meine Antwort leben. Ich hatte das große Glück, dass meine
Familie (vornehmlich meine Mutter) mir ein Weiterleben zu Hause ermöglicht hat. Trotzdem stellt
sich irgendwann wieder die Frage, wie soll es weitergehen. Wer wird mein Weiterleben in Zukunft
(meine Versorgung, Essen, Trinken, Scheißen) garantieren. Das ist auch ein Grund für dieses Buch.
Ich erhoffe mir soviel Geld, dass ich das irgendwann selbst für mich garantieren kann.
 
Zitat: Das Leben ist hart in den Bergen!
 
Ich könnte jetzt noch etwas von meinem tristen Alltag erzählen. Von der Problematik, verursacht
durch die körperliche Abhängigkeit. Ich bin jedoch der Überzeugung, dass diese Geschichte besser
von anderen geschrieben würde. Es gibt Momente in meinem Leben, da bin ich dem Tod (Selbstmord)
näher als irgend jemand glaubt. Es gibt aber auch Momente, die ich durch nichts missen wollte. Von
diesen zehre ich dann, wenn es mir in meinem Kopf wieder einmal dreckig geht.
 

Im Prinzip habe ich Glück gehabt. Soviel Glück, wie wohl selten jemand haben kann. Was ich jedoch
unbedingt für erwähnenswert halte, ist die innere Einstellung zur Sache. Auf diese Einstellung
kommt es letztendlich an, bei jedem Menschen. Ich sage das, um einige Leidensgenossen zu
vermitteln, dass es immer einen Grund zum Weiterleben gibt, wie es auch einen Grund zur Aufgabe
gibt. Es ist die Frage, ob ich von „fünf Minuten Glück an einem Tag“ den Rest der Woche zehren
kann. Ich kann es! Und so, wie ich mir innerhalb der ersten Jahre, wo ich zu Hause leben gelernt
habe, fünf bis sechs Videofilme täglich reingezogen habe, um meinen Kopf zu betäuben, so habe ich
auch gelernt, mich an einem Vogelgezwitscher zu erfreuen. Was ich noch gelernt habe, ist eine Art
von Warten. Warten einerseits auf die Dinge, die da noch kommen, andererseits ein Warten auf
Menschen.
 
Da ich früher eher zu den Einzelgängern gezählt werden musste, ist es nicht als selbstverständlich
zu bezeichnen, dass ich heute über einen erheblichen Freundeskreis verfüge. Oder ist es doch
selbstverständlich, weil es halt von der inneren Einstellung abhängt?
 
Da es für nichts und niemand einen Garantieschein gibt, ist mir auch klar, dass man ständig also
eigentlich immer an seinen Beziehungen arbeiten muss, ob Liebesbeziehung, Familie oder Freund.
Ich habe mir so manche Nacht mit Problemen von anderen um die Ohren geschlagen, einerseits, um
meine eigenen zu verdrängen, andererseits, um anderen zu helfen. Letztendlich hat es das
Miteinander eher belastet. Heute mache ich mir zwar immer noch meine Gedanken, aber ich wähle
sorgfältiger aus, was ich wo, wem erzähle. Ich versuche die anderen zu verstehen, ohne
vorauszusetzen, dass auch sie mich verstehen.
Wenn ich als Fahrer immer den anderen als meine Gefährdung ansehe, also immer mit einem
Schnitzer rechnen muss, wenn ich das also einkalkuliere und mich dafür dann langsamer bewege, ist
eine Kollision meistens ausgeschlossen. Totalschaden sollte unbedingt vermieden werden. Es gibt
jedoch auch Beziehungen, wo auch dieser das Maß der Dinge darstellt.
 
Schade drum!
 
Mein Tipp an alle, die dieses Buch lesen werden, ist eigentlich ganz simpel und wie folgt:
Nimm dir ab und zu Zeit in deinem Leben, um deine Position neu zu überdenken bzw. zu beurteilen.
 
Stelle fest, wo du stehst, um dann festzustellen, wo sich der Rest der Welt befindet.
Und wenn du es dann für erforderlich hältst, dann ändere dich oder dein Leben, deinen Beruf, deine
Beziehungen.
 

Ein jeder ist selbst dafür verantwortlich, was er aus seinem Leben macht. So wie ich heute selbst
für mein Schicksal verantwortlich zu machen bin, wäre ich nicht so ein verdammter Raser gewesen
und nicht meinen Unfall provoziert, so wäre mir einerseits dieses Leben wohl erspart geblieben.
Andererseits soll es Leute geben, die sich schon beim Nasebohren den Finger gebrochen haben. Will
sagen, Querschnittslähmung hätte mich auch anders treffen können, so wie sie jeden treffen
könnte.
Und hier komme ich zu einem gesellschaftlichen Problem. Solange es einem gut geht, verdrängt man
alles, was einen eigentlich nicht betrifft. Dabei steht jedoch fest, dass ein jeder irgendwann einmal
alt und gebrechlich wird und womöglich die Hilfe anderer die Grundlage zu einem Weiterleben
darstellt. Daher ist es mir auch eigentlich unverständlich, wie in unserem Sozialstaat von der Masse
der Bevölkerung in bezug auf Alte und Behinderte etc. gedacht wird. Ich fordere daher die
Schaffung eines neues Denkens.
 
Heute weiß ich noch nicht, wie ich alle meine Gedanken in Buchform realisieren werde. Mit ein wenig
Glück und all meiner Energie hoffe ich, auch dieses Problem irgendwann gelöst zu haben, um mir
dann irgendwann ein paar meiner Träume und Wünsche verwirklichen zu können. Meine
Voraussetzung zur Schaffung eines Buches sind denkbar schlecht. Ich habe zwar einen
Hauptschulabschluss und verfüge über eine abgeschlossene Berufsausbildung, aber nichts aus
meinem vorherigen Leben deutet auf einen Buchautor hin.
 
Dennoch glaube ich, dass mein einigermaßen gesunder Menschenverstand in Verbindung mit meiner
Phantasie einen gewissen Anklang finden. Ich will das erwähnen, um anderen Mut zu machen. Mut,
um neue Wege zu gehen. Wenn du denkst, du bist es oder du kannst es, dann tu es! Irgendein
schlauer Mensch hat einmal gesagt:“ Ich denke, also bin ich.“ Daraus resultiert: Was denkst du, wer
du bist.
 
P.S. Übrigens, eine kleine Macke hat wohl jeder von uns das sei nur am Rande erwähnt.
Vielleicht werde ich nicht nur ein Buch, sondern Bücher schreiben, z.B. über das Gefühl in einem
Ferrari 512 BBi König Spezial, 450 PS aus 12 Zylindern, 3 Scheiben Trockenkupplung am
Ostermontagmorgen eine Dreispurige Autobahn herunterzudonnern. Ein Kindheitstraum! Und
folglich der Nachwelt erhaltenswert, weil es irgendwann einmal nicht mehr möglich sein wird,
Ostermontag morgen um 7.00 Uhr mit Vollgas die Umwelt zu schädigen.
 
Dies ist ein Spendenaufruf,
Das, was jetzt kommt, ist ganz einfach menschlich.
Ich verkaufe jedem Menschen für einen x beliebigen Betrag
Ein Stück vom Glück.
 
Wollen sie ein Stück Glück erwerben?
Kontonummer : 138636
Bei KSK Daun
BLZ 58651240
 

35
 

Das Mitleid kann, selbst echt und rein,
mitunter falsch am Platze sein.
Mit Takt gibt es zu unterscheiden,
was jeweils heilsam für ein Leiden,
ob Händedruck, aufmunternd, stark,
ob in die Hand gedrückt zehn Mark.
Ich wünsche jedem der mich kennt,
10 mal soviel wie er mir gönnt.
 
Ein Mindestmaß an Aberglauben
Ist medizinisch zu erlauben,
und nicht ganz auszurotten,
denn wer aber Glaubt, der Glaubt auch wenn.
 
Es ist nun 10 Jahre her, das ich dieses Buch geschrieben habe. Die Menschheit steht kurz vor der
Jahrtausend –Wende. Ich habe damals dieses Buch geschrieben um etwas los zu werden. Und
dazwischen damals und heute viel Zeit vergangen ist, will ich hier noch ein paar Zeilen hinzufügen.
Als erstes habe ich festgestellt, das es zwischen mir und meinem Buch einen riesigen Unterschied
gibt. Mein Buch ist das selbe wie immer, es ist stehen geblieben. Und ich habe mich
weiterentwickelt. Nicht das es falsch geworden wäre, was ich damals schrieb, es ist eher wie ein
Fundament zu betrachten, auf dem ich stehe.
Ich, das ist etwas lebendiges. Etwas das sich steht’s in Chaos befindet. Weil es lebt.
Ich möchte das hier extra betonen, weil der Grund für diesen Anhang in der Liebe zu sehen ist.
Auch sie hat sich in den letzten 10 Jahren entwickelt. Sie ist gewachsen und hat sich verändert.
Und doch ist sie noch immer so wie am 1. Tag.
 
Gefangene Vögel reden von Freiheit,
freie Vögel fliegen.
 
Die Welt scheitert an den ungesagten Dingen
 

Auf der Leiter zum Glück
 
immer weiter
auf der Leiter
auf der Leiter zum Glück
Stück für Stück
nach unten treten
nach oben beten
doch wer
hat den Ferrari in die Luft
gesprengt
und sich mit Gold
im Swimming Pool versenkt?
 
sollte
im Lotto ich gewinnen
mache ich mich
mit dem Geld von hinnen
Richtung Monaco
 
... und lasse dort
vom höchsten Ort
die Scheinchen fallen
damit die Reichsten von allen
sich bücken
nach den guten Stücken
 
Erkenntnis: Zwei Dinge trüben sich beim Kranken:
 
A: der Urin,
B: die Gedanken

38
 

Dies ist ein Wanderbuch. Wenn du mitmachen willst, brauchst du nur deinen Namen und
deine Telefonnummer einzutragen. Dann kannst du von jedem angerufen werden, der dieses
Buch findet!
 
Name Telefonnummer
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Und dann brauchst du dieses Buch nur im Café oder auf der Parkbank liegen zu lassen,
und vielleicht ist es dein Rettungsring beim Sprung zurück in die Gesellschaft.
 

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