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Der Arbeitgeber Michael Thielen und sein Überlebens Projekt Selbstbestimmtes Leben mit Assistenz

Sehr geehrte Damen und Herren!

Das, was sie hier zu lesen bekommen, ist nicht die Norm. Es ist ein Privileg das ich mir erstritten habe. In einem, über zweijährigen, Kampf mit der Behörde wurde gerichtlich ein Bedarf nach Hilfe festgestellt. Es ist mir damals gelungen, Kontakt zu Elke Bartz herzustellen. Sie ist die Erfinderin und Begründerin des Forum selbstbestimmtes Leben mit Assistenz behinderter Menschen, „Forse A e.V.“. Der heutige Vereinssitz ist Berlin. Es handelt sich um ein bundesweites, verbandübergreifendes Forum. Zur Kontaktaufnahme wenden sie sich bitte an:

Frau Elke Bartz Hollenbach ( Verstorben )
Nelkenweg 5

74673 Mulfingen – Hollenbach

Telefon: 07938/515
Fax: 01805/ 060 347 985 45
Mobil: 0171/ 2354411

E – Mail: info@forsea.de
Homepage: www.forsea.de

Um meinem Bedarf nachzukommen, gewährte mir dann das Sozialamt Daun eine Hilfeleistung von 13 Stunden Pflege täglich. Ohne genaue Bedarfsermittlung wurde diese Stundenzahl einfach von einem Sachbearbeiter festgelegt.

Ich hatte schon damals 14 Stunden beantragt, denn eigentlich bräuchte ich eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung, wie ein Pflegekassengutachten mit Einstufung festgelegt hatte.

Pflegestufe III Härtefallregelung – ein Sonderstatus!

Um in meinem Sinne die erforderlichen Behördengänge erledigt zu bekommen, hatte ich mir einen Berufsbetreuer gerichtlich bestellen lassen.

Ich galt rechtlich betrachtet als entmündigt.

Dieser hatte in meinem Namen für die Gerichtsstreitigkeiten Rechtsanwälte angeheuert. Bis heute habe ich diese nicht persönlich kennengelernt.

In einem Showdown – Meeting musste ich feststellen, von meinem damaligen Betreuer verschaukelt worden zu sein. Noch heute haben die damals beauftragten Rechtsanwälte einen Titel über die Gesamtforderung von 5500 DM plus Zinsen gegen mich laufen. Titel laufen 30 Jahre. (Hier sind sie gefordert, Herr Ritzdorf!!)

Sei es drum!! Ich habe es geschafft.

Das Pilotprojekt „Selbstbestimmtes Leben mit Assistenz“ konnte beginnen. Nur durch die tatkräftige Unterstützung meiner damaligen Freunde und ersten Mitarbeiter konnte, im Mai 1996, der Start gelingen.

Von heute auf morgen war ich Chef. Ich habe eine Firma gegründet, um eine Betriebsnummer zu bekommen. Somit konnte ich mir Mitarbeiter suchen und deren Sozialabgaben bezahlen. Die ersten Jahre waren kompliziert.

Die Kooperation mit den Behörden war schwierig. Ab 2003 sollte sich das ändern. Das örtliche Sozialamt kam auf mich zu und wollte und konnte die zukünftigen Gelder in Mainz beantragen. Von heute auf morgen würde ich ein Budget bekomme und bräuchte auch keine Rechnungslegung mehr über die Kosten darzustellen.

Es schien mir ratsam, ab sofort, wieder einen Berufsbetreuer zu engagieren. Eine Sicherheitsmaßnahme die zwischen mir, meinen Mitarbeitern und den Behörden steht. Ich ließ mir vom Amtsgericht Daun, wieder über ein Entmündigungsverfahren diesmal, einen Rechtsanwalt als Betreuer bestellen. Er managt bis heute alles, was mit Behörden in irgendeiner Weise zutun hat.

Mein Weg ins Altersheim konnte somit bis heute verhindert werden.

Persönliche Anmerkung zur Hilfe

„Es geht mir nicht ums Geld. Ich brauche Hilfe, Hilfe, Hilfe,“ habe ich als letzte Worte ins Telefon geschrien.

Über 20 Minuten hatte ich mit dem Chef der AOK telefoniert, dann hatte er aufgelegt. Meine Mutter war kollabiert, der Hilfenotstand ausgebrochen.

Datenschutzrechtlich bedenklich hatte sich Herr K. von der AOK dann beim Hausarzt meiner Mutter informiert.

Ich war der zweite Härtefall, den die AOK Daun damals betreute.

Die Grundlage für mein Arbeitgebermodell war geschaffen.

Nach 12 Jahren nur im Bett liegen musste etwas geschehen.

Was es kostet?

Das muss mir Scheiß egal sein

Denn ich hätte, wenn ich nicht hier liegen würde, genauso wie ihr da draussen, mir den Arsch aufgerissen, damit es so etwas geben kann.

Meine soziale Ader hätte das gewollt.

Hätte es auch gut gefunden Arbeitsplätze zu schaffen die sinnvoll sind.

Selbstbestimmtes Leben, das wär doch eigentlich für alle Menschen in Deutschland was.

Was es kostet?

Es kostet Mut, es kostet Zähigkeit, Beharrligkeit und Vertrauen.

Ist die Arbeitsstelle sicher?

Wie lange lebt der Chef?

Es kostet auch Geld und das nicht zu knapp.

Genau betrachtet würde ich auch mit der Hälfte auskommen.

Doch die Hälfte ist gleich wieder weg.

Rapp Zapp!

Ist es eine Fehlinvestition?

Ist es Verlust?

Ist es gerecht?

Ist es normal?

Es ist ein Pilotprojekt!

Was es kostet?

Es kostet Freundschaft und Nähe.

Es kostet auch Krankengeld und Urlaubsgeld.

Es kostet mich mein Leben.

Wie viel darf ein Leben kosten?

Wer soll das bezahlen, was es kostet?

Es gibt viel zutun, packen wir es an!

Oder lassen wir es liegen bis morgen?

Um zu zeigen, was es bringt, haben wir nachfolgend eine Zeiterfassung meiner Mitarbeiter erstellt.


Ein Arbeitstag mit Michael Thielen im Projekt

„Selbstbestimmtes Leben mit Assistenz“

 

Durch einen Autounfall bin ich, Michael Thielen, seit dem 12.05.1984 querschnittgelähmt. Zwischen C4 und C5 hat meine Halswirbelsäule einen Bruch erlitten, was zu Lähmungserscheinungen an allen 4 Gliedmaßen geführt hat.

Der Fachbegriff hierfür lautet Tetraplegie. Durch die extrem hohe Lähmung bin ich nicht mehr in der Lage ohne fremde Hilfe zu überleben. Ich brauche Hilfe bei allen Dingen des Lebens (Essen, Trinken, Waschen, Anziehen usw.).

Um nicht in ein Heim abgeschoben zu werden, ist es mir gelungen, den Behörden ein Arbeitgebermodell abzuringen. Das bedeutet, dass ich eine Firma gegründet habe, um Mitarbeiter für meine Pflege einzustellen und zu beschäftigen.

Finanziert und kontrolliert durch die Behörden sind mir täglich 13 Std. Pflege a´ 10,15€ brutto zugestanden worden. Das heißt, im Monat stehen mir 390 Std. Pflege zur Verfügung, die sich auf 3 Mitarbeiter im Schichtdienst verteilen.

Die Frühschicht beginnt 3 mal die Woche (Abführ – und Badetag) um 07:00 Uhr und geht in der Regel bis 14:00 Uhr. An den übrigen Tagen sowie am Wochenende beginnt die Frühschicht um 08:00 Uhr.

Der Spätdienst beginnt um 15:00 Uhr und endet in der Regel um 21:00 Uhr. Sonntags ist Volldienst, bei dem sich die 3 Mitarbeiter abwechseln.

Durch das Projekt „Selbstbestimmtes Leben mit Assistenz“ ist es mir gelungen, bis heute ein „normales Leben“ zu Hause zu führen.

Mein zu Hause besteht aus 2 Etagen, welche sich wie folgt zusammensetzen: Im Erdgeschoss befinden sich ein Schlafzimmer, eine Küche, ein Badezimmer und ein Wohn – und Arbeitszimmer mit Computer.

In der 1. Etage befindet sich ein Wohn - & Schlafraum, ein Zimmer mit Pflegestehbett, Rollstuhl und Teeküche, ein Badezimmer mit Wanne, Dusche und BD. Verbunden sind die beiden Bereiche mit einer Rollstuhlrampe und einer Treppe, welche sich außerhalb der Wohnung befinden.

Da ich als Patient nur noch über eine Zwergfellatmung verfüge, benötige ich beim Abhusten helfende Unterstützung. Hierbei muss der Assistent zum richtigen Zeitpunkt, den richtigen Druck auf die untere Bauchregion ausüben, sodass ein Abhusten erfolgen kann. Diese Hilfestellung muss von allen beherrscht werden, da diese jederzeit rund um die Uhr benötigt wird.

Sollte der Fall einer Erkältung eintreten, benötige ich diese Hilfestellung Tag und Nacht alle 10 – 20 Minuten, sodass ein Sonderdienst erforderlich ist (Mitarbeiter bleibt über Nacht).

 

Es ergeben sich durch unterschiedliche Ansprüche verschiedene Tagesabläufe.

 

Ein Tagesablauf mit Michael Thielen (Abführtag, Badetag)

 

06:55 Beim Bäcker 2 Brötchen + Zeitung kaufen

 

06:58 Brötchen einpacken, Übergabebuch lesen, Joghurt, Zeitung und Putzsachen holen

 

07:00 hochgehen, Michael kurz neu lagern (Füße zusammenstellen – Achse!)

 

07:04 Heizung auf 5 drehen in Badezimmer und Wohnung, Türen geschlossen halten, Husten helfen

07:05 Vorbereitungen zu Badetag einleiten, Ducolaxzäpfchen zum Abführen verabreichen, neu lagern

 

07:15 Kaffee kochen und reichen, Zeitung, Husten helfen

 

07:25 Brille putzen, Gesicht waschen, Badezimmer vorbereiten, Badematten ausschlagen, draußen über Geländer oder Stühle hängen (abwischen!), T-Shirt, Körpercreme, Bauchspritze vorbereiten

 

07:40 2. Kaffee, Joghurt anreichen, Erfordernisse des Tages besprechen, Husten helfen

 

08:00 Kopfkissen zur Nackenrolle in Spezialbezüge (80 x 21 cm) einarbeiten

 

08:03 abstauben, Wohnung putzen (Fensterbänke etc.), siehe „Vorbereiten an Badetag“, zwischendurch immer wieder mal Husten helfen

 

08:20 Zähne putzen, Gesicht waschen, subkutane Injektion Faxiparin injizieren (Blutverdünnung)

 

08:33 Urinbeutel wechseln, Telefon ans Bett, Lifter + Toilettenstuhl (mit Waschlappen) in Position bringen, ggf. neue Bettwäsche bereitlegen, Husten helfen

 

08:50 Arbeitsfeldverlagerung: schmutziges Geschirr, Schmutzwäsche nach unten (Erdgeschoss) bringen und erledigen, evtl. Getränke auffüllen, Frühstücksei kochen, Brötchen und Marmelade mit nach oben nehmen, Einkaufsliste erstellen, Müll rausbringen, Wohnung lüften

 

09:05 Caritas ist da à Aufenthaltsraum (2. Etage) à Bett hochfahren, Kopfteil runterfahren, Brille + Fernbedienungen weg, Bettdecke + Fußwand entfernen, Michael abputzen, mit Waschlappen waschen, Kreislauftropfen verabreichen, Gurt + Lifter anlegen, Patiententransfer vom Bett auf Toilettenstuhl

 

09:23 ins Badezimmer fahren, über Toilette fahren (Achtung! Eimer aus Toilettenstuhl nehmen), zur Kreislaufstabilisierung Stuhl mit Kissen unter Füße (zur restlichen Darmentleerung), Bad verlassen

 

Siehe Sonderblatt von der Caritas Pflegeplanung

 

09:25 Aufenthaltsraum kurz lüften, Bett machen à Matratze evtl. drehen, Pokissen + Unterlage + Fußwand einbauen, Kopfkissen neu bauen, durch die Mitte wischen (Montags: Bett neu beziehen)

 

09:42 Lifter ins Bad über Badewanne bringen

 

09:43 Kondom + Urinbeutel entfernen, Michael mit Toilettenstuhl Wanne fahren, Lifter anhängen, Michael in die Wanne setzen, Lifter + Gurt entfernen, Mittwochs Haare schneiden, mit Baden beginnen

09:49 Gemeinsam mit Caritas waschen: Intimpflege, Haare waschen, Fingernägel reinigen, Körper 2x abwaschen, abduschen, Husten helfen

 

10:09 Badewanne + Michael trocken reiben, neu setzen à fester Halt

 

10:13 Gurt + Lifter anlegen, neu lagern à in Gurt ziehen

 

10:16 kurze Ruhepause für Michael (Kreislaufprobleme), Husten helfen, Füße hochlegen (Caritas), währenddessen

Bad kurz abziehen à Rutschgefahr verhindern!, Ohren putzen

 

10:24 2 Liftertransfer: von Badewanne mit Hilfe des Lifters auf Toilettenstuhl setzen und in Aufenthaltsraum fahren, Lifter anhängen und ins Bett befördern + lagern

 

10:26 Während Caritas Michael eincremt, Kondom + Urinbeutel + Hodenschutz anlegen, gemeinsam T-Shirt anziehen, Michael zudecken, mit Brille und Fernbedienungen versorgen, Husten helfen

 

10:35 Kaffee kochen + anreichen, Joghurt reichen, anfallende Telefonate führen

 

10:45 Bad putzen, zwischendurch immer mal wieder Husten helfen

Sisalwaschlappen heiß auswaschen (nicht drücken) und auf Heizung legen, Toilettenstuhl abwischen à auch von unten!!!

Gelkissen abwaschen, abtrocknen à auf Ränder achten!!!

Wanneneinlage abbürsten (1 mal wö. mit Scheuermilch!)

Seifenholz abbürsten und trocknen - ans Waschbecken !

Wanne, Toilette und Waschbecken reinigen ( keine Scheuermilch)

Dusche: Wand und Boden abwaschen, 1 mal wö. Abfluss reinigen

Putzbecken mit Scheuermilch reinigen, Armaturen trocken reiben

Boden wischen (Wäschebox und Toilettenstuhl weg)

Eimer ausleeren ( Rest müll!), auswischen und einen Zellstoff einlegen

Badematten hinlegen

Wäsche in Waschküche bringen und sortieren / aufhängen

 

10:55 Kaffee, Zigarette, 2. Joghurt anreichen

 

ca. 11:10 Krankengymnastik kommt

 

11:20 nach unten gehen, anfallende Arbeiten erledigen, siehe Arbeitsplan, evtl. Rezepte abholen, Telefonate, E-Mails checken etc.

 

ca. 11:55 mit Rollstuhl hochfahren, zuvor unten die Heizungen aufdrehen

 

12:00 Husten helfen, Michael anziehen: zuerst im Bett hochziehen, Decke +

Fußwand raus, Kompressionsstrümpfe, lange Unterhose, Strümpfe,

Jeans, Blase klopfen, Beinbeutel anlegen, Schuhe anziehen, Rolli

anziehen

 

12:30 Mittagessen wird von Mutter gebracht, anreichen

ca. 12:43 Teller zurückbringen, evtl. später mit nach unten nehmen und in Mikrowelle stellen

 

12:47 Rollstuhl in Position neben Bett bringen, Gurt anlegen, Lifter anhängen, Michael aus Bett in Rollstuhl setzen, Husten helfen

 

12:59 Michael in Rollstuhl in Position bringen, Kleidung glatt ziehen, Sitzposition korrigieren, Kondom + Hoden kontrollieren, Hemd anziehen, Kleidung unter Hemd in Ordnung bringen, Falten unter den Beinen glatt ziehen, Beine zusammenbinden, Kreislauftropfen + Asthmaspray in linke Brusttasche, Tic Tac in rechte Brusttasche

 

13:07 Urinbeutel mit ins Bad nehmen, entleeren,

 

13:09 Michael Gesicht waschen + Brille putzen

 

13:12 Aufenthaltsraum aufräumen: Bett machen, Kopfkissen neu bauen, Gurt + Lifter in Position bringen, Heizungen runterdrehen, Aschenbecher entleeren, Husten helfen

 

13:21 Telefon, Papiere, benutztes Geschirr etc. mit nach unten nehmen, Tür abschließen

 

13:22 Geschirr spülen, wegräumen, evtl. Getränke auffüllen

 

13:28 Kaffee kochen, anreichen, Zigarette anreichen

 

13:33 Arbeiten am Computer, E-Mails abfragen, beantworten, Ebay etc., währenddessen: Kaffee anreichen, zwischendurch immer mal wieder Husten helfen

 

13:55 Stundenbucheintrag, Übergabebucheintrag

 

14:00

Mittagspause bzw. Schichtwechsel

15:00

 

15:00 Dienstbeginn: Übergabebuch lesen zur Orientierung

 

15:04 Michael Gesicht waschen, Brille putzen, Kaffee oder andere Getränke anreichen, Zigarette anreichen, Sitzposition evtl. korrigieren, evtl. Joghurt, Obst, Knoppers oder ähnliches anreichen, zwischendurch immer mal wieder Husten helfen

 

Wenn wir nicht an Michaels Büchern arbeiten, dann

16:15 anfallende Arbeiten erledigen: siehe Aufgabenliste, Wäsche bügeln, Rezepte abholen, evtl. Pizza vorbereiten, zwischendurch Michael Getränke + Joghurt anreichen, Husten helfen, Sitzposition korrigieren, evtl. Asthmaspray oder Kreislauftropfen reichen

 

18:30 Michael geht nach oben: Heizung zurückdrehen, alle Sachen in den Korb, Wohnung lüften

 

18:32 Heizung oben aufdrehen, Michael in Rollstuhl soweit es geht ausziehen (Oberkörper, Schuhe)

 

18:36 Mit Hilfe von Lifter ins Bett legen, Hose etc. ausziehen, lagern, zudecken, Bedienpult richten, Fernbedienungen reichen, Husten helfen

 

18:45 Gesicht waschen + Brille putzen

 

18:47 Wasser kochen für Tee + Kaffee, währenddessen Kleidung falten + wegräumen, Tee aufsetzen, Rollstuhl rausfahren, Lifter + Gurt wegräumen

 

18:59 Kaffee + Joghurt anreichen, Tee abgießen, Husten helfen

 

19:15 Korb mitnehmen, Rollstuhl nach unten fahren, Abendessen richten (je nach Wunsch 10 min – 30 min)

 

ca. 19:40 Michael Abendessen anreichen

 

ca. 19:55 Gesicht waschen + evtl. Brille säubern

 

20:00 Kaffee bzw. Getränke anreichen, Husten helfen, währenddessen Ablauf der nächsten Tage besprechen, Telefonate führen, Post erledigen, evtl. Stichworte zu Michaels Büchern aufschreiben, Husten helfen

 

20:30 Raum lüften, Blase klopfen, Urinbeutel entleeren + neuen anlegen, evtl. nochmals Michael neu lagern, zudecken (Wolldecke), Husten helfen

 

20:47 Gesicht waschen + evtl. Brille säubern

 

20:52 Kopfkissen neu bauen, evtl. Asthmaspray verabreichen, Getränk reichen, Husten helfen

 

21:00 Dienstende

 

21:01 Eintrag ins Übergabebuch + Eintrag ins Stundenbuch, Erdgeschoss Heizung ganz abdrehen, Fenster und Wohnung schließen

Ein Tagesablauf mit Michael Thielen (Nichtbadetag)

 

07:55 Beim Bäcker Brötchen + Zeitung kaufen

 

07:58 Brötchen einpacken, Übergabebuch lesen, Joghurt holen

 

08:00 hochgehen, Michael kurz neu lagern, Husten helfen, Zeitung geben, Kopfkissen neu bauen

 

08:15 runtergehen, Ei kochen und Frühstück vorbereiten, anschließend wieder hochgehen

 

ca. 08:30 Kaffee kochen, anreichen, evtl. 2. Kaffee, + Joghurt anreichen

 

08:55 Michael Zähne putzen, Gesicht waschen, Brille säubern, Ohren putzen, Fingernägel reinigen

Bauchspritze setzen, Intimbereich waschen, neues Kondom + Hodenschutz anlegen, Blase klopfen, Urinbeutel wechseln, frisches T-Shirt anziehen, Michael lagern + zudecken

 

09:15 Badezimmer aufräumen, Zahnputzutensilien reinigen + wegräumen, Urinbeutel entleeren, Frisches Handtuch + Waschlappen

 

09:20 Kaffee + Getränke + Zigarette anreichen , evtl. 2. Joghurt, Husten helfen, Asthmaspray verabreichen, Telefonate führen, Tagesablauf besprechen

 

09:40 evtl. Fingernägel schneiden, Schnurbart schneiden, Wundversorgung etc.

 

ca. 09:50 Benutztes Geschirr, Schmutzwäsche etc. mit nach unten nehmen, anfallende Arbeiten erledigen (siehe Aufgabenliste), E-Mails checken, Post, etc.

 

ca. 11:40 mit Rollstuhl nach oben fahren, zuvor unten Heizungen aufdrehen

WICHTIG! Jederzeit, wenn Michael klingelt, nach oben gehen (1 mal klingeln à Arbeit fertig stellen und hochgehen, 2 mal klingeln à schnellstmöglich hochgehen), Getränke reichen, neu lagern, Asthmaspray reichen, zu – oder aufdecken, Heizung regulieren etc.

 

11:45 Michael anziehen: zuerst im Bett hochziehen, Decke + Fußwand raus, Kompressionsstrümpfe, lange Unterhose, Strümpfe, Jeans, Blase klopfen, Beinbeutel anlegen, Schuhe anziehen, Rolli anziehen

 

12:15 evtl. Getränke reichen, Raum lüften, Post durchgehen, Kopfkissen neu bauen

 

ca. 12:30 Mittagessen wird gebracht à anreichen

 

ca. 12:44 Teller zurückbringen, evtl. später mit nach unten nehmen

12:45 Rollstuhl in Position neben Bett bringen, Gurt anlegen, Lifter anhängen, Michael aus Bett in Rollstuhl setzen

 

12:57 Michael in Rollstuhl in Position bringen, Kleidung glatt ziehen, Sitzposition korrigieren, Kondom + Hoden kontrollieren, Hemd anziehen, Kleidung unter Hemd in Ordnung bringen, Falten unter den Beinen glatt ziehen, Beine zusammenbinden, Kreislauftropfen + Asthmaspray in linke Brusttasche, Tic Tac in rechte Brusttasche

 

13:05 Urinbeutel mit ins Bad nehmen, entleeren

 

13:07 Michael Gesicht waschen + Brille putzen

 

13:10 Aufenthaltsraum aufräumen: Bett machen, Kopfkissen neu bauen, Gurt + Lifter in Position bringen, Heizungen runterdrehen, Aschenbecher entleeren

 

13:19 Telefon, Papiere, benutztes Geschirr etc. mit nach unten nehmen, Tür abschließen

 

13:20 Geschirr spülen, wegräumen, evtl. Getränke auffüllen

 

13:26 Kaffee kochen, anreichen, Zigarette anreichen

 

13:31 Arbeiten am Computer, E-Mails abfragen, beantworten, Ebay etc., währenddessen: Kaffee anreichen

 

13:55 Stundenbucheintrag, Übergabebucheintrag

 

14:00

Mittagspause bzw. Schichtwechsel

15:00

 

15:00 Dienstbeginn: Übergabebuch lesen zur Orientierung

 

15:04 Michael Gesicht waschen, Brille putzen, Kaffee oder andere Getränke anreichen, Zigarette anreichen, Sitzposition evtl. korrigieren, Husten helfen, evtl. Joghurt, Obst, Knoppers oder ähnliches anreichen

 

Wenn wir nicht an Michaels Büchern arbeiten, dann

16:15 anfallende Arbeiten erledigen: siehe Aufgabenliste, Wäsche bügeln, Rezepte abholen, evtl. Pizza vorbereiten, zwischendurch Michael Getränke anreichen, evtl. Husten helfen, Sitzposition korrigieren, evtl. Asthmaspray oder Kreislauftropfen reichen


Da sich jeder Tag anders gestalten kann, sind hier die Ausnahmen aufgeführt wie ein Nachmittag noch aussehen kann:

 

Michael ist körperlich nicht in der Lage aufzustehen, bedeutet: größerer Versorgungsaufwand, um die Situation für ihn zu erleichtern. In diesem Fall bedeutet das: Des öfteren Getränke bzw. Medikamente reichen, Husten helfen, Michael neu lagern, etc.

Michael hat Termine außer Haus, bedeutet: Ihn vom Bett mittels Lifter + Gurt in den Faltrollstuhl setzen, Von dort mit Hilfe des Dachlifters ins Auto setzen. Zeitaufwand ca. 45 Minuten

zuvor: Auto aus der Garage holen, Autoscheiben reinigen, Ölstand kontrollieren, Getränke im Auto auffüllen. Zeitaufwand ca. 15 Minuten

im Anschluss: Faltrollstuhl in Kofferraum verfrachten, Diensthandy, Geldbeutel, Zigaretten, Jacke etc. ins Auto.

Michael Gesicht waschen, evtl. Brille säubern, Husten helfen, Asthmaspray anreichen

 

In diesem Fall entfällt die Mittagspause, also Dienstbeginn um 14:00 Uhr statt wie sonst 15:00 Uhr.

 

Nach Dienstfahrten wird Michael mit Hilfe des Dachlifters wieder aus dem Auto in den Faltrollstuhl gesetzt. Anschließend wird das Auto abgeschlossen und Michael auf direktem Wege zu Bett gebracht. Hiernach muss das Auto wieder ausgeräumt und in die Garage gefahren werden. ACHTUNG! Dachlifter immer ordentlich befestigen!

 

Das Diensthandy kann nur vom Personal bedient werden und muss deshalb ständig mitgeführt werden, falls Hilfe unterwegs erforderlich wird.

 

Wenn eine Stellenannonce geschaltet ist, müssen ständig Bewerber am Telefon entgegengenommen werden können, Anruflisten werden erstellt und Bewerbungsgespräche vereinbart (Terminplanung).

Bei Bewerbungsgesprächen werden Lifteranlagen, Räumlichkeiten und Rollstuhl vorgestellt.

Bei positivem Eindruck werden Probetage an Badetagen durchgeführt, um dem Bewerber einen Einblick in die erforderliche Arbeit zu ermöglichen.

 

Sollte jemand zu Besuch sein, werden zuvor zurückgestellte Arbeiten erledigt.

 

2 mal im Monat finden unsere Teambesprechungen statt, in denen alle Mitarbeiter anwesend sind. Hier werde Dienstpläne besprochen und festgelegt, Stundennachweise erstellt, allgemeine Abläufe besprochen und verglichen und Problemstellungen gelöst. Das nimmt 2 – 3 Stunden je Mitarbeiter in Anspruch.

Für die rechtlichen Auseinandersetzungen mit den Behörden habe ich mir einen Betreuer berufen lassen. Dieser kommt mindestens 2 mal im Monat zu Besuch. Es wird versucht, diese Termine mit den Teambesprechungen zu koordinieren.

 

Wegen Stufen, Treppen und verschlossenen Türen ist es bei Arztbesuchen evtl. erforderlich, Termine mit 2 Mitarbeitern wahrzunehmen. (Zahnarzt: 2005 à 7 Besuche bei Hoffmann & Pötsch)

 

Von Anfang Mai bis Ende August ändert sich die Freizeitgestaltung deutlich, denn sie verlagert sich nach draußen.

 

Da mir nur 13 Stunden Pflege bewilligt wurden, fällt es mir sehr schwer abendliche Veranstaltungen zu besuchen (Konzerte, Karnevalsveranstaltungen, etc.). Auch im Sommer ist die Assistenz begrenzt, so dass meine Zu-Bett-geh-Zeit gegen 19 Uhr sein muss.

 

Trotz dem Versuch Außer – Haus – Termine zu koordinieren und auf ein Minimum zu beschränken, lässt es sich nicht vermeiden, des- öfteren Be- und Versorgungsfahrten von meinen Mitarbeitern erledigen zu lassen. Für diese, mit ihrem Privat – PKWs erledigten Dienste, muss ich bis heute eine Entlohnung schuldig bleiben.

 

Der längste Dienst, der bisher erforderlich war, war eine Überführungsfahrt ins Krankenhaus.

Dienstbeginn: 05:30 Uhr

Dienstende: 23:15 Uhr`

 

ca. 18:30 Michael geht nach oben: Heizung abdrehen, alle Sachen in den Korb, Wohnung lüften

 

18:32 Heizung oben aufdrehen, Michael in Rollstuhl soweit es geht ausziehen (Oberkörper, Schuhe)

 

18:36 Mit Hilfe von Lifter ins Bett legen, Hose etc. ausziehen, lagern, zudecken, Bedienpult richten, Fernbedienungen reichen

 

18:45 Gesicht waschen + Brille putzen

 

18:47 Wasser kochen für Tee + Kaffee, währenddessen Kleidung falten + wegräumen, Tee aufsetzen, Rollstuhl rausfahren, Lifter + Gurt wegräumen

 

18:59 Kaffee anreichen, Tee abgießen

 

19:05 Korb mitnehmen, Rollstuhl nach unten fahren, Abendessen richten (je nach Wunsch 10 min – 30 min)

 

ca. 19:40 Michael Abendessen anreichen

 

ca. 19:55 Gesicht waschen + evtl. Brille säubern

20:00 Kaffee bzw. Getränke + Zigarette anreichen, Husten helfen, währenddessen Ablauf der nächsten Tage besprechen, Telefonate führen, Post erledigen, evtl. Stichworte zu Michaels Büchern aufschreiben

 

20:40 Raum lüften, Blase klopfen, Urinbeutel entleeren + neuen anlegen, evtl. nochmals Michael neu lagern, zudecken (Wolldecke)

 

20:47 Gesicht waschen + evtl. Brille säubern

 

20:52 Kopfkissen neu bauen, evtl. Asthmaspray verabreichen, Getränk reichen

 

20:58 Eintrag ins Übergabebuch + Eintrag ins Stundenbuch

 

21:00 Dienstende

Die folgenden 3 Blätter (Vorbereiten an Badetagen; Frühschicht & Spätschicht Allgemeines) sowie eine Kopie des Arbeitsvertrages und des Stammdatenblattes werden den Neubewerbern an Probetagen mitgegeben.

 

Michael anziehen

 

 

•  Heizung unten aufdrehen

•  Rollstuhl hochfahren, abstellen

•  Kleidungsstücke herbeiholen

•  Michael im Bett hochziehen

•  Decke weg, Fußwand aus Bett

•  Kompressionsstrümpfe anziehen

Rechts beginnen, Strumpf über Fuß ziehen, dann aufs Bett setzen, Fuß übers Bein legen und Strumpf bis Knie hochziehen, dann übers Knie, Bein anwinkeln und

Strumpf ganz hochziehen, darauf achten das Strumpf nicht knuddelt , dann Strumpf über Knie locker ziehen,

linkes Bein genauso verfahren

•  lange Unterhose anziehen, linkes Bein, rechtes Bein, Beine an Füssen hocheben,

Hose hochziehen bis Po

•  Strümpfe anziehen, darauf achten dass die lange Unterhose nicht knuddelt und die

Kompressionsstrümpfe die Zehen frei lassen

•  Hose anziehen (wie Unterhose)

•  Blase klopfen

•  Beinbeutel anlegen, darauf achten, dass er nicht verdreht ist und weit genug auf Kondom sitzt

•  Bettkopfteil runter, Michael drehen, dabei Hose hochziehen, darauf achten das Unterhose und Hose gerade sitzen

•  Schuhe anziehen, darauf achten dass Michaels Zehen nicht geknickt sind

•  Frisches T-Shirt anziehen, linker Arm dann rechter Arm, Hände zusammen nehmen und über Kopf halten während T-Shirt über Kopf gezogen wird

•  Rolli anziehen (wie T-Shirt)

•  Rollstuhl neben Bett fahren, Lifter und Gurt in Position bringen

•  Michael Kreislauftropfen verabreichen

•  Gurt anlegen, darauf achten dass T-Shirt und Rolli nicht unter dem Gurt sind, Gurt runterziehen und einhaken

•  Füße über Kreuz legen, darauf achten das Hoden nicht gequetscht sind, Füße untergreifen, hochheben und Michael mit Lifter in Rollstuhl setzen

•  Michaels Sitzposition im Rollstuhl korrigieren, Hose unter Hoden rausziehen, Kondom und Urinbeutel kontrollieren, T-Shirt und Rolli gerade ziehen

•  Hemd anziehen, rechter Arm , dann linker Arm, Michael nach vorne setzen, im Rücken alles glatt ziehen, Michael im Rollstuhl nach hinten ziehen

•  Nochmals Kondom und Sitz kontrollieren, Hose unter den Beinen glatt ziehen, Beine mit Tuch locker zusammen binden,

•  Hemd im Rücken runterziehen, Knöpfe schließen, Uhr anziehen Kreislauftropfen und Asthmaspray in linke Brusttasche, Tic - Tac in rechte Brusttasche


Vorbereitungen an Badetagen

 

•  Putzsachen, Joghurt und Zeitung mit hochnehmen, im Bad alle Heizungen auf 5, nur Abführen vorbereiten

•  erst alle Sachen zum Bett, dann aufdecken, alle Sachen aufs Bett, dann Zäpfchen, dann lagern (Füße zusammenstellen – Achse), dann Zellstofftücher, dann zudecken, dann alle Sachen weg

•  Michael absprechen, ob Kaffee oder Tee Zigarette oder

•  vorbereiten Bad, vorbereiten Aufenthaltsraum (Kondom, Klebestreifen, Urinbeutel, Hautsalben, frische Unterlage, T-Shirt, evtl. frische Bettwäsche (Montags), Mittwochs Haare schneiden, Badematten draußen ausschlagen und über Geländer hängen (abwischen)

•  abstauben, putzen (Schlafzimmer Freitags, Teppiche aus Fenster ausschlagen + Fensterbank von außen abwischen)

•  Zähne putzen, Gesicht waschen, Bauchspritze, Urinbeutel entleeren

•  Toilettenstuhl (mit Waschlappen), Lifter + Gurt in Position bringen, Telefon ans Bett!! =benutztes Geschirr usw. mit runter nehmen, spülen, evtl. Getränke auffüllen usw.

•  Caritas da, Bett hoch, Kopfteil runter, Brille aus, Decke + Fußwand weg, Caritas wäscht grob ab

•  Bett runter, Kreislauftropfen verabreichen, Gurt anlegen + Lifter anlegen

•  Gemeinsam mit Caritas Michael aus Bett auf Toilettenstuhl + Bad

•  Während Michael abführt und rasiert wird, Aufenthaltsraum richten: kurz lüften, Bett machen, evtl. frisch beziehen (Montags), Matratze drehen, Pokissen + Unterlage + Fußwand einbauen, Kopfkissen neu bauen, Mitte des Raumes putzen (Ecken und Heizkörpernischen)

•  Caritas beim Baden helfen, Michael von Toilettenstuhl in Wanne, waschen, Fingernägel reinigen, Haare waschen

•  Michael abtrocknen, Bad abziehen (Rutschgefahr), Ohren putzen, mit Hilfe von Caritas + Lifter ins Bett bringen

•  Während Caritas Michael eincremt, Kondom + Urinbeutel + Hodenschutz anlegen, Michael zudecken, Fernbedienungen + Brille

•  Anschließend Getränke bereitstellen, Ruhepause, Michael Zigarette reichen

16. Bad putzen, zwischendurch immer mal wieder Husten helfen

Sisalwaschlappen heiß auswaschen (nicht drücken) und auf Heizung legen, Toilettenstuhl abwischen à auch von unten!!!

Gelkissen abwaschen, abtrocknen à auf Ränder achten!!!

Wanneneinlage abbürsten (1 mal wö. mit Scheuermilch!)

Seifenholz abbürsten und trocknen - ans Waschbecken !

Wanne, Toilette und Waschbecken reinigen ( keine Scheuermilch)

Dusche: Wand und Boden abwaschen, 1 mal wö. Abfluss reinigen

Putzbecken mit Scheuermilch reinigen, Armaturen trocken reiben

Boden wischen (Wäschebox und Toilettenstuhl weg)

Eimer ausleeren ( Rest müll!), auswischen und einen Zellstoff einlegen

Badematten hinlegen

Wäsche in Waschküche bringen und sortieren / aufhängen

17.Mülleimer und Wäschekorb ausleeren

18.Krankengymnastik kommt ca. 11 00 Uhr, runter gehen, anfallende Arbeiten

(Wäsche, etc.) erledigen


Frühschicht

 

Täglich. 1 Brötchen mitbringen

Täglich. Bildzeitung mitbringen

Hände waschen

Kaffee machen

Brille putzen

Evtl. Tee kochen

Aschenbecher auswaschen

An Badetagen Badezimmer / Aufenthaltsraum Michael. vorbereiten (Staub wischen, auch unter den Stuhlbeinen, Schaltpult etc.)

bei Bedarf frische Serviette hinlegen

Wenn Michael noch schläft (nicht an Badetagen)Zigaretten drehen (so in Dose einsortieren, dass der Filter beim Herausnehmen nicht angefasst werden muss und Tabak fest verschließen)

An Badetagen im Aufenthaltsraum Michael. und Badezimmer putzen

Freitag im kleinen Zimmer abstauben und putzen, ebenso Treppenhaus und Kellervorplatz

An Badetagen Eimer leeren, auswaschen und 1 Zellstoff einlegen

Montags und bei Bedarf Bett komplett frisch beziehen ( Wollseite zu Körper )

Jeden ersten Montag im Monat Fußkissenbezug, Nackenrolle und Stuhlkissenbezug (Bad) frisch beziehen, Fußfell waschen

An Badetagen Fernseher, Telefon und Fernbedienungen feucht abwischen

Montags nach dem Baden Lifter laden

Ab ca. 10.00 Uhr Post gucken

Alle Räume lüften, auch unten mehrmals täglich

Sojadrink bei Schichtende in den Kühlschrank stellen

Täglich Wasserschüssel reinigen und Tisch abwischen

 

Spätschicht

 

Ca. alle 2-3 Wochen Fenster putzen (einschließlich Fernseher, Spiegel, Küchenvitrine und Wohnzimmerschrank) Spinnweben entfernen, Fensterbänke von außen!

Jeden 1. Sa. im Monat alle Heizkörper abwaschen

Jeden 2. Sa. Kühlschränke, Elektrogeräte und Arbeitsplatten gründlich abwaschen, Kühlschrank und Mikrowelle abwaschen

An Badetagen blaue Unterlagen aus Bett

bei Bedarf Wäsche falten / bügeln (im Schrank nach unten setzen)

Samstag untere Wohnung abstauben und putzen / Eingangsbereich fegen

Evtl. Zigaretten drehen (so in Dose einsortieren, dass Filter beim herausnehmen nicht angefasst werden muss und Tabak fest verschließen !)

bei Bedarf Tee kochen (für nachts immer 1 volle Kanne)

Montags abends Lifter aus Steckdose

Zellstoff falten (2-lagig !)

bei Bedarf T – Shirt und Kondom/ Hodenschutz wechseln (Hodenschutz faltenfrei bis in die Leisten)

Sojadrink bei Schichtende in den Kühlschrank stellen

Blase klopfen, untere Wohnung durchmoppen

Mittwochs vor dem Dienst einkaufen (Angebote beachten!! Plan an der Pinnwand beachten!!)

Allgemeines

 

Blaue Stöpsel auf Beuteln lassen, bei Gebrauch entsorgen - nichts rumliegen lassen (Gefahr von Druckstellen, Decubitus)

Bad Oben: Händehandtuch montags wechseln, M. täglich (Keine Putzhandtücher!!)

Fensterbänke oben, montags außen abwischen

Fehlende Heilmittel notieren, ca. 1x im Mon. Rezepte bestellen und in Marienapotheke abholen

bei Bedarf Unterlagen, Urinbeutel etc. auffüllen (WC - Papier)

Urinflaschen 1 mal tägl. mit Hara reinigen (bei Gebrauch)

Leere Salbendosen säubern (nächstes mal mit in Apotheke)

zu jeder Teekanne einen frischen Becher evtl. ausgießen zum Abkühlen, morgens immer frischen Becher zum Tee, Deckel immer festdrücken

Kaffeetassen nur 2 mal benutzen, dann frische nehmen

Getränkekorb auffüllen (angebrochene Flaschen in die Küche)

leere Flaschen wegräumen - Tabletts oben bei Bedarf mindestens 1x pro Woche abwaschen

alle Schränke 1x im Monat auswaschen

nach Urinbeutel leeren immer abspülen

alle Abflüsse freitags mit Zahnbürste, Scheuermilch reinigen

alle frische Wäsche im Schrank nach unten sortieren(Handtücher, Waschlappen etc.)

Klettverschlüsse beim Waschen, Aufhängen und Bügeln schließen, Bettbezüge: Knöpfe teilweise schließen (Fusseln aus Ecken entfernen)

Pokissen sofort beziehen, darauf achten dass Schaumstoff richtig eingebaut wird

E-Rolli nach Gebrauch abdecken, evtl. laden, bei Bedarf feucht abwischen

Brillenputztücher 1x wöchentlich (Freitags) waschen

Küche Handtücher, Abtrockentücher montags wechseln

Bad unten: Händehandtuch samstags wechseln

fehlende Lebensmittel und Getränke notieren

Nachrichten in Übergabebuch eintragen

Termine in Kalender eintragen

Mundstücke der Schnabeltassen nach dem Spülen mit Wattestäbchen reinigen

Wasserkocher 1x monatlich mit Essig entkalken (gut nachspülen und nachkochen) Fuß von Wasserkocher öfter mal abwischen

Pokissenschaumstoff 1. Samstag im Monat waschen

Mopp jeden 1. Samstag im Monat in heißem Waschmittelwasser einweichen, abends ausspülen und trocknen

Leder und Lappen unten und oben 1x wöchentlich waschen

Schlafzimmer unten jeden 2. Samstag saugen

Blumen samstags und mittwochs gießen, wenn nötig öfter

Sonntagsdienst:

alle Lifter oben in kleinem Schlafzimmer und unten im Schlafzimmer 1x monatlich laden

Mundstücke der Sprays reinigen

Zellstoff falten

neuen Hodenschutz schneiden, ca. 30cm, läuft beim Waschen ein

T-Shirt im Rücken runterziehen und aus den Seiten ziehen, Ende soll an Kante der Unterlage liegen

Pokissen bis zu den Oberschenkeln von oben nach unten und quer unter den Oberschenkeln glattziehen

Brille beim Putzen und Aufsetzen am Steg oder beiden Bügeln anfassen

Zeiterfassung der Tätigkeiten von der Mutter Henriette Thielen bzw. Alois Thielen

 

1) 3x wöchentlich an Badetagen eine Maschine Wäsche

insgesamt 4 pro Woche: waschen, antrocknen, aufhängen, ggf. falten und bügeln

à 1,5 – 2 Std. pro Maschine, ca. 7Std. pro Woche

 

2) täglich Mittagessen vorbereiten, kochen und herrichten (einkaufen)

à 1,5 – 2 Std. täglich, ca. 12 pro Woche

 

3) Bereitschaftsdienst: wenn Mitarbeiter außer Haus Dienste erledigen

oder Mittagspause haben (Einkaufen, Rezepte

abholen, zur Apotheke bringen, Briefe + Pakete zur Post bringen, Angebote einholen)

à 2 Std. täglich, ca. 14 Std. pro Woche

 

4) Nachtdienst mit Bereitschaft von 21 00 – 07 00 bzw. 08 00

à 10 – 11 Std. täglich

 

a) In der Zeit von 21 00 – ca. 01 00 : Getränke anreichen, Zigarette anreichen, Husten helfen, neu lagern, Blase klopfen, Urinbeutel leeren, Telefonate annehmen, Raum lüften, Heizung zurückdrehen, Asthmaspray reichen, Schlafposition herstellen, Lichter löschen

ca. 28 Std. pro Woche

 

b) ab ca. 01 00 Bereitschaftsdienst bis 07 00 bzw. 08 00 : Hilfe zum Husten,

Kreislaufstörungen, Hitzeprobleme, Spasmuskorrekturen (neu lagern), neu zudecken, Urinbeutel leeren, lüften, Asthmaspray reichen, Getränke reichen

ca. 46Std. pro Woche

 

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