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Reiß aus


oder

Von Einem der auszog, die Welt zu verändern und doch keinen Schritt ging
 
Die Geschichte, die ich ihnen heute hier zu erzählen weiß, ist so unglaublich wie keine andere Geschichte , die sie jemals zuvor gehört haben. Es wäre ein Fehler von ihnen, mich einen Lügner zu schimpfen. Sie können sie glauben oder nicht. Doch sie sollten sie auf keinen Fall weitererzählen, denn man würde auch sie für einen Lügner halten. Diese Geschichte wird damit enden, dass sie sagen: „Donnerwetter, dieser Lügenpitter
Es war so um das Jahr 1985, als die Geschichte begann.
Pit war nach Hause gekommen.
Nach über einem Jahr im Unfallkrankenhaus legte man ihn zu Hause in ein Wasserbett. Gelähmt war die Diagnose. An allen vier Gliedmaßen gelähmt. Ein hoffnungsloser Fall mit einer Lebenserwartung von 8 – 12 Jahren.
Um die aufwendige Pflege zu gewährleisten, hatten die Eltern ihn nach Hause geholt. Hatten über Nacht, aus dem Vorgarten des Traumhauses, einen Anbau mitten im Winter herbeigezaubert.
Es sollte möglichst einfach sein Pit zu versorgen, hatte man gesagt.
Im Krankenhaus wurden die Eltern für das Nötigste angelernt.
Es gab 1985 noch keine Psychologen in den Krankenhäusern, die für eine fachgerechte Betreuung nötig gewesen wären.
„Ja, da haben sie ihr Kind noch mal zurück, leider wie ein Baby.
Ein großes Baby.
Pit wollte ursprünglich nicht nach Hause kommen. Er hätte lieber den Freitod gewählt, als jemandem zur Last zu fallen.
„To be, or not to be, war lange eine große Frage für ihn.
Doch wie hatte der jahrelange Dauerpatient auf der Intensivstation gesagt: „Hinterm Horizont geht’s weiter.
Das war ein gutes Motto!
Vorerst besser als der Tod.
In vielen Gesprächen mit den verschiedensten Krankenhausmitarbeitern kam dann der Satz: Geh doch nach Hause und mach den ruhenden Punkt in der Familie.
Der ruhende Punkt ist immer das, was am meisten fehlt in einer Familie.
Das war eine gute Idee.
Ein Standpunkt der half.
Doch was sollte man tun?
Was konnte man noch machen?
Man müsse eine Arbeit finden, die man mit dem Kopf machen kann.
Irgendetwas, das vielleicht ein Vermögen einbringen würde, mit einer guten Idee. Und dann eine gute Idee gehabt und zum Millionär geworden.
Man müsste Millionär sein.
Dann könnte man vielleicht auch überleben.
Hilflos, hoffnungslos.
Aber doch, man müsste den Gedanken weiterspinnen.
Es wäre ein Traum.
Der Traum vom großen Glück auf dieser Erde. Reich zu sein und unabhängig. Warum ist eigentlich nicht jedes Kind von Geburt an Millionär?
Stellen sie sich vor, jedes Kind das geboren würde, bekäme eine Million auf einem Sperrkonto und könnte dann von den Zinsen groß gezogen werden.
Der Mensch könnte ohne finanziellen Druck und Engpässe von den Zinsen leben. Vom anfänglichen Baby bis zur Altenpflege könnte das Nötigste so finanziert sein.
Wie viel Geld ist genug?
Ist eine Million zu wenig?
Müsste es eine Milliarde sein?
Wenn ich eine Milliarde hätte, wäre mein Überleben vorerst schon mal gesichert.
Eine Milliarde.
Das ist ein großer Traum.
Doch abgerechnet wird ganz am Schluss.
Dann, wenn´s dir nichts mehr nützt, wenn du diese Welt verlassen wirst. Klassenprimus sollte man sein. Ein Leben lang Klassenprimus.
Eine ganze Generation hat den inneren Zwang Klassenprimus zu sein, worin auch immer.
Die Bemessungsgrundlage für den Klassenprimus kann völlig unterschiedlich sein. Einfache Menschen messen mit Hab und Gut.
Ist es erstrebenswert der Klassenprimus im Geld verdienen zu sein?
Das wär ja ein Ding.
Hier im Bett gelegen und Millionär geworden.
Da braucht es schon eine große Idee.
Man muss sich seine Gedanken machen.
Informationen und Wissen muss her.
Reicht ein Bertelsmannlexikon oder ist der Brockhaus besser?
Schnell mal in der Zeitung „Such & Find nachgeschaut.
Erste Regel um Millionär zu werden: „Man muss etwas riskieren und etwas investieren.
Wie viel Zeit sollte man sich geben?
Ist es wichtig als erster Millionär zu sein oder kann man sich Zeit geben?
Die Brücke zur Außenwelt stand ihm immer gegenüber.
Keine 3 Meter weiter stand das Tor zur Welt.
Ein Sattelitenfernseher.
Die Informationen flossen Tag und Nacht.
„Power to the People und Vollgas dagegen gehalten.
Vollgas, das war seine Welt.
Er war schon einmal der große Held.
Bei Tiefflugübungen abgestürzt. Ohne Helm und Sicherheitsbügel.
„Ich werde es schaffen. hatte Pit immer gedacht.
„Ich werde einfach Vollgas dagegen halten, Tag und Nacht.
Pit fühlte sich, über viele Jahre, wie ein Ferrarimotor, der zur besseren Haltbarkeit und Kühlung in ein Wasserbett gelegt worden war.
Damit er keinen Spitzfuss bekommt, lag er immer ganz dicht mit den Füßen ans Fußbrett des Bettendes gezogen.
Spitzfuss fühlte sich an, als wenn man ständig Gas geben würde.
Innerhalb der ersten 18 Monate ohne Besuch, hatte er über 2500 Filme verkonsumiert und forschte nach einem neuen Lebensziel.
Man müsste die Welt verändern können.
Pit hatte herausgefunden, dass sich alle Geschichten immer wieder wiederholen. Dies schien ihm auch bestätigt zu werden.
Im Radio sang die Gruppe BAP den ganzen Tag das Lied von Noah, der eine Arche bauen sollte.
Mann müsste eine neue Welt erfinden.
Einen neuen Staat oder eine neue Gesellschaft.
Das wäre ein Ding.
Dafür könnte man dann vielleicht auch mehr wie eine Million kassieren.
Warum kleckern wenn man klotzen muss?
Die Welt verändern, das wäre eine Aufgabe, die wäre auch der Mühe Lohn.
Was gab es alles zu bedenken und was sollte man tun?
Wussten die da oben Bescheid oder waren sie am Ruhen?
Es wurde ein Plan gemacht.
Was sollte er bringen?
Er wollte die Zeit anhalten, nur für einen Moment.
Einmal im Leben, für eine Sekunde, am Rad der Zeit gedreht.
Was für ein Ziel?
Was für ein Vorhaben?
Der Wahnsinn war geboren.
Viele Jahre musste er sich verstecken.
Seine Identität musste geheim gehalten bleiben. Niemand sollte wissen, dass er schon lange angefangen hatte.
Als Erstes hatte er seinen Widerspruch formuliert und zu Papier gebracht.
Ein Buch war entstanden.
Schriftlich und hart.
Er hatte sie studiert und kannte ihr Gebärden.
Es sollte heimlich bleiben und über Nacht geheim, per Post, zu den richtigen Leuten gebracht werden.
So gelang, was niemand für möglich gehalten hätte.
Er hat sie geimpft mit seiner Macht.
Es sollte gelingen.
Deshalb hatte er 5000 DM locker gemacht und seinen einzigen Freund, den Rollstuhlfahrer, angestellt:
„Bring mir die Botschaft in die Welt.
„Wie soll ich das machen, was kann ich tun?
Die Arbeit sollte gemacht werden, das darf nicht ruhen.
„Ich habe da ein großes Ding vor, das ist mein Ernst.
Hier hast du 5000 und jetzt mach mir den Neger.
Wirst sehen, mein Freund, das wird noch irgendwann ein Straßenfeger.
„Ich weiß nicht, was soll das heißen? Aber sei es drum, ich werde mich in dieser Arbeit verbeißen. Für 5 Mille wirste schon wissen waste tust.
„Wie viel Arbeit war denn das?
„Ach, her je!
Zwei Wäschekörbe voll Fotokopien mussten in Schnellhefter sortiert werden. Dann in über 250 große Briefumschläge verpackt und frankiert werden. Seine Mutter hat sie dann ganz anonym auf der Hauptpoststelle in Koblenz aufgegeben.
„War das richtig so als Drohbrief verschickt?
„Deine Forderung, ich will eine Milliarde, haben wir mit der Hand auf das Titelblatt geschrieben.
„Ja, so ist es richtig. Jetzt werden sie es fressen.
Man muss die da oben verstehen, wenn man ihnen etwas sagen will.
„Und was hast du jetzt davon?
„Ich hab noch die zwei letzten Exemplare, die werden mir dann den Beweis bringen.
Ich werde merken, ob unser jetziger Bundeskanzler Paranoia haben wird wegen dem Ganzen.
Ob es angekommen sein wird. Das kann man dann sehen, wenn ich die letzten zwei Exemplare mit meiner gesamten Postadresse verschicke.
Doch soweit ist es noch lange nicht. Ich werde dieses Buch überarbeiten und neu verfassen. Ich darf es nicht zu früh verraten, dass muss genau passen.
„Was machst du dir nur für eine Arbeit? Du kannst ja doch nichts verändern. Diese Welt ist wie sie ist, das kann man nicht ändern.
„Aber versuchen kann man es. Und das will ich tun. Wenn ich unbekannt bleibe, kann es gelingen.
„Es kommt, wie es kommen muss, sagen die Alten.
„Richtig mein Freund. Das heißt aber auch: Die Summe der Dinge bestimmt immer das Ergebnis.
„Willst du das etwa wiederholen?
Dann sollte das beim nächsten Mal aber billiger sein und besser gemacht werden. „Ja klar. Das nächste Mal muss es ja auch nicht geheim sein. Ich werde mir ein Paperback machen lassen und das dann verschicken. Gib mir noch die Adressen.
 
Pit hatte dann das Buch überarbeitet.
Er hat sich viel Arbeit gemacht, um nur möglichst nicht zu viel zu verraten.
Es durfte und sollte nicht zerstörerisch wirken, auf die schon eingeleiteten Reformen.
Der Euro muss zuerst existieren.
Er sollte als Zahlungsmittel Realität werden.
Über 2 Jahre Arbeit steckte er in das Buch „Einheit.
Er hatte es fertig gebracht über die Zukunft zu erzählen, ohne sie zu zerstören.
Doch bevor er jetzt einen neuen Rundumschlag platzieren wollte, sollte zuerst die Psychose des damaligen Bundeskanzlers überprüft werden.
Pit hatte sich einen Montagmorgen ausgesucht um die letzten beiden Drohbücher zur Post zu bringen.
Ordentlich mit dem Absender versehen, rechnete er die Versandzeit aus.
„Montag bringe ich es in die Post.
Dienstag ist es auf Reise.
Also müsste es spätestens am Mittwoch ankommen.
Ab Mittwoch, spätestens Donnerstag müsste etwas geschehen.
Vielleicht ein Telefonanruf oder ähnliches.
Was ist, wenn er mir einen Brief schreibt?
Dann könnte das auch länger dauern.
Vielleicht bis nächste Woche.
Vielleicht würde aber auch gar nichts passieren.
Bin ich ein Spinner oder könnte es Wirklichkeit werden?
Also war er gelassen wie immer und rechnete mit gar nichts.
Und dann ist es passiert meine Freunde, ob ihr es glaubt oder nicht.
Es war Donnerstag 12
00 Uhr.
Ein wunderschöner Tag mit Sonnenschein.
Seine Eltern saßen wie immer um diese Zeit zusammen. Sie spielten Rommé und warteten darauf, dass das Mittagessen fertig kochen würde.
Durch ein lautes Fluggeräusch, das auf einen großen Hubschrauber schließen ließ, kamen sie aus dem Haus und stellten sich zur besseren Sicht auf den Balkon.
Mit der Zigarette in der Hand stand seine Mutter auf dem Balkon und bestaunte den großen, grünen Hubschrauber, der von Weitem auf sie zusteuerte.
Seine Eltern wissen bis heute nicht was er in Wirklichkeit vorhatte.
Zu unglaublich ist sein Versuch.
Der Hubschrauber kam näher und für wenige Sekunden hatte man das Gefühl, er wollte direkt auf dem Garagendach nebenan landen.
Nur für ein paar Sekunden stand er da auf einer Stelle.
Der Hubschrauber, der zuvor kerzengerade auf sie zugeflogen kam, kippte nach rechts weg und überflog dann das Tal in einer Schleife.
Er überflog das Haus des Arztes und drehte dann auf den selben Kurs wie er gekommen war.
Pink Floyd, die Stelle mit dem Hubschrauber aus dem Musikstück „The Wall schoss Pit durch den Kopf.
„Ich glaube das war das Zeichen, auf das ich gewartet hatte.
Startschuss und ab geht die Fahrt.
Vollgastypen sind schlecht zu bremsen.
Pit kam zu der Überzeugung: Die brauchen Jemanden mit sehr viel Gefühl, der denen mal die Maschinen richtig einstellt.
 
„Ich schlimmer Mensch.
Da hatte er den verschiedensten Menschen sein Buch zugeschickt, gegen das die sich dann nicht mehr wehren konnten.
Der Anfang war gemacht.
Ab Mai 1996 bekam Pit dann die Unterstützung, mit der er seine Arbeit wieder voranbringen konnte.
Zwölf Jahre hatte er gewartet. Wenn man mal die 2 Jahre Sinnfindung abrechnet, waren es genau zehn.
Die Aktion mit den geheimen Drohbüchern lag schon etwa sieben Jahre zurück.
Er hatte schon einmal Bescheid gesagt und wusste das es klappt.
„Wenn man es richtig macht, dann kann es wieder klappen.
Doch diesmal muss ein anderer Reizer her.
Mal Gedanken gemacht, mal herumgesponnen.
„Hey Jungs! Kommt mal her. Helft mal ein bisschen spinnen.
„Was wäre wenn? hatte die letzten zehn Jahre seines Lebens bestimmt.
Seine ganze Besucherclique stand unter dem Motto:
„Was wäre wenn?
Zehn Jahre Gedanken gemacht und täglich immer wieder analysiert.
Vollgas durch die Nacht.
Wenn Pit Besuch bekam, war das eher wie Boxenstop.
Er hatte gelernt mit 4 Stunden Schlaf auszukommen.
Ohne das es irgendwie aufgefallen wäre, führte er ein Leben mit einem 20 Stunden Tag. Irgendwann 3 Stunden Schlaf am Stück  und ab und zu mal ein viertel Stündchen abgenickt.
Das genügte.
Er analysierte alles und jeden.
Und wenn mal niemand da war, ganz besonders die Welt aus seinem Fernseher.
 
Freiheit!
Freiheit war sein Parallelbuch gewesen.
Ursprünglich sollten Einheit und Freiheit zusammen erscheinen.
Zusammen in einem Buch.
Auf der einen Seite Text von Freiheit und auf der anderen Seite Text von Einheit.
Es sollte ein Buch zum Partnerlesen sein.
Ein Buch, dass man abends zusammen im Bett lesen konnte. Der Eine auf der einen Seite, der Andere auf der anderen.
Es sollte nicht als richtiges Buch erscheinen, sondern als Paperback.
Es sollte das erste Buch zum liegen lassen werden.
Pit hatte sich gedacht, man müsste ein Buch herausbringen, dass man überall, im Lokal oder auf der Bank im Park, liegen lassen könnte.
Es sollte ein Wanderbuch sein, wo auf der letzten Seite die Möglichkeit für einen Adressbucheintrag sein sollte.
Du verstehen?
Nimmste Buch, schreibste hin, schmeißte Park.
Weißt du?
Es war ihm wichtiger gewesen, herauszufinden, was geht. Und so ist der Gedanke vom Wanderbuch für die Geheimaktion gestorben.
Geld verdienen war nicht wirklich wichtig.
Scheiß Drauf!
Wenn dann richtig.
Was wird sein?
Was könnte gelingen?
Man ist sich bewusst, man muss was Großes bringen.
Wer oder was hat in der Gesellschaft das größte Ansehen?
Wem wird am Wenigsten widersprochen?
Professor oder Doktor müsste man sein.
Das hat Gewicht, wenn man dann spricht.
Was unterscheidet mich von einem Doktor oder Professor?
Woran kann man einen Doktor oder Professor bemessen?
Ist es vielleicht der Wortschatz?
Während Normalbürger in der Regel über einen Wortschatz von 1000 oder 1500 Wörtern verfügen, sind es bei Doktoren annähernd 5000 und bei Professoren ca. 6000 – 7000, sagte man!
Jeder möge sich hier selbst einordnen, dachte Pit für sich und beschloss sein Mehrener Platt mit einzuberechnen.
Oder wissen sie was ein „Offels ist?
Was unterscheidet die Menschen?
Ist es der IQ, den man bestimmen muss?
Ab wann hat man was zu sagen?
Man bräuchte bei all der Spinnerei mehr Weisheit. Mehr das Gefühl, dass man auf dem richtigen Weg ist.
Die Mauer war gefallen. Deutschland war frei.
Ist die Hauptstadtfrage Deutschlands für alle Zeit geklärt?
Was wäre wenn Europa irgendwann einmal eine Hauptstadt sucht?
Käme Bonn dann wieder ins Gespräch als Hauptstadt der BRD?
Könnte es sein, dass Träume Realität werden?
Ein geeintes Deutschland in einem geeinten Europa.
 
Bescheid sagen!
Pit muss denen noch mal Bescheid sagen!
Es gibt immer wieder Menschen, die die Vergangenheit zum Teil schon vergessen haben und es werden jeden Tag neue Menschen geboren, die von der Vergangenheit nicht unbedingt etwas wissen.
Das Zeitgeschehen in Deutschland war bis 1988 vom großen kalten Krieg geprägt. Deutschland war gespalten durch eine Mauer in Ost und West.
Die atomare Bedrohung schien alltäglich zu sein. Das Wettrüsten der damaligen Siegermächte hatte eine Hochphase erlebt.
Es war die Gründerzeit der Grünen, die zu Demonstrationen animierten und vor dem atomaren Holocaust warnten.
Die Gewaltbereitschaft der Demonstranten erlebte ihren Höhepunkt am Bauzaun der geplanten atomaren Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf.
Gewaltbereitschaft gegen den Staat wurde neu definiert in dieser Zeit.
Bei einer Großdemonstration gegen den Ausbau des Flughafen Frankfurt/Main, kam es auf dem Baugelände der neuen Startbahn West zu einem tödlichen Showdown, wobei der erste Polizeibeamte ums Leben kam.
„Was für Spinner! Was für Verrückte! hatte Pit damals gedacht.
Sie demonstrierten für Frieden und Freiheit und brachten Staatbedienstete um.
Die Extremen unter den Demonstranten sympathisierten mit der RAF.
Ihr vorausgegangen waren die Gründungsmitglieder als „Bader – Meinhof – Bande bekannt geworden.
Die RAF wurde zu einer Terrorgruppe, die den Staat in ihren Grundfesten bedrohte. Die innere Sicherheit des Staates war gefährdet, da man auf die neue Qualität der Auseinandersetzung nicht vorbereitet war.
Beim ersten Terrorakt den Bader im Kaufhaus Kadewe (Kaufhaus des Westen) in Berlin verübte, indem er ein großes Feuer in der Bekleidungsabteilung entzündete, waren die Polizeibeamten, die ihn draussen an der Tür aufhalten wollten, nur mit einem Schlagstock bewaffnet gewesen.
Polizeibeamten wurde bis zu diesem Zeitpunkt soviel Respekt entgegen gebracht, dass sie keine Schusswaffen nötig hatten.
Nur deshalb konnte Bader wild um sich schießend entkommen.
Der Staat musste sich neu definieren.
Es wurden die ersten Gegenmaßnahmen eingeleitet und Spezialeinheiten ins Leben gerufen.
Einer dieser Spezialeinheiten ist als GSG9 Antiterroreinheit, bei einem Einsatz gegen Terroristen auf dem Flugplatz in Mogadischu berühmt geworden.
Obwohl Deutschland gespalten, in Ost und West, erlebte der Bürger im Westen ein Gefühl der Sicherheit.
Da ist eine Mauer, die ist eine Grenze.
Da lebt ihr, hier leben wir, war eine klare Sache.
Trotz dieser barbarischen Teilung oder gerade wegen ihr, fühlten sich Ost sowie West wie eine Einheit.
Ein Teil vom großen Ganzen.
Was ist ein atomarer Supergau?
GAU  Größter Anzunehmender Unfall
Misstrauen prägte die Szene der politischen Landschaft.
Erste Annäherungsversuche der BRD an die DDR wurden im Parlament heftigst kritisiert.
Während Strauss und Kohl für die Kontaktaufnahme und den Freikauf von DDR – Gefangenen plädierten, war die Opposition dagegen.
Sie behauptete, dass jetzt erst recht Bürger in der DDR gefangen genommen würden, um dann von uns freigekauft zu werden.
Die rote Opposition hätte damals lieber die DDR als offiziellen Staat anerkannt.
Der Checkpoint Charly in Berlin wurde als Austauschpunkt in den Medien bekannt.
Das Verhältnis zwischen Bürgern und Politik fand damals Ausdruck in dem Satz:
Die werden schon wissen, was sie tun, die da oben.
Anders wie heute, wurde nicht alles in Frage gestellt.
Die Medien wurden kurz gehalten und Vieles sollte im Geheimen abgearbeitet werden.
Freiheit!
Man weiß sie erst zu schätzen, wenn sie einem genommen wird.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum wir verlernt haben sie heute zu schätzen.
Freiheit bekommt man nicht geschenkt.
Man muss etwas dafür tun, damit sie erhalten bleibt.
Wir haben heute die Freiheit und wissen sie nicht zu schätzen.
Vielleicht liegt es auch daran, das andere Menschen sie schon für uns erkämpft haben.
Wir dürfen das Kämpfen um die Freiheit nicht vergessen.
Wir sollten das Kämpfen für die Freiheit nicht verlernen, denn sonst kann es sein, das wir die Freiheit eines Tages verloren haben.
„Freiheit und Einheit sind nicht nur meine zwei ersten Buchtitel, sondern auch mein Lebensmotto geworden.
Pit hatte seine zwei ersten Bücher gleichzeitig geschrieben und als sie fertig waren, hatte er sie getestet.
Er gab sie diversen Bekannten zum Probe lesen.
Schon bald wurden Pit einige ungereimte Merkwürdigkeiten sichtbar.
„Was ist nur los mit den Leuten?
Gab er ihnen sein Buch Einheit wurden sie mürrisch und rebellisch. Manch einer zeigte auch Wut in der Diskussion.
Die Leute lasen sein Buch Einheit und wurden aus er Reserve gelockt.
„Was für ein Resultat, dachte sich Pit.
Beim Buch Freiheit war es genau umgekehrt.
Menschen, die vorher depressiv und missmutig erschienen, tankten Lebenskraft und neuen Mut, wenn sie es lasen.
GROTESK!!!
Pit hätte nie vermutet, dass solch gleichbleibende Reaktionen entstehen würden.
Er wollte es genauer wissen, wollte bestätigt haben, was er vermutete.
Die zugereiste, neue Caritasschwester fand sich als erstes Opfer.
„Zuerst werde ich ihr mein Buch Einheit mitgeben, um sie außer Kontrolle zu bringen, ihren Widerstand zu schüren. Und dann sollte sie unbedingt das zweite Buch lesen. Freiheit, mein Buch zum Gesunden.
Pit hatte Bedenken, zog es aber trotzdem voll durch.
Was für ein Kracher!
Was für eine Bestätigung!
Die Manipulation war voll geglückt.
Innerhalb von drei Monaten war aus der Caritasschwester ein völlig anderer Mensch geworden. Sie hatte ihr Leben umgekrempelt, sich eine eigene Wohnung gesucht und ihrem Freund mal gut Bescheid gesagt.
Sie schien glücklicher und ausgeglichener als jemals zuvor.
Du lieber Gott!
Was für eine Macht hielt Pit in den Händen?
War es die Macht zu manipulieren?
Das Gegenteil von Freiheit?
Das kann nicht sein – das darf nicht sein!!!
Für einen neuen Anschlag auf die Gesellschaft musste und wollte Pit sein Buch Einheit neu überarbeiten.
Es dürfte und sollte nichts Zerstörerisches mehr dran sein.
Über 18 Monaten Arbeit hat er dann investiert, hat es umgeschrieben und umformuliert.
„Volle Kanne, Joschi! enthielt so viele brisante Informationen, wie ihm möglich erschien. Man durfte nicht zuviel verraten.
Und so erfand Pit die Geschichte drum herum.
„Politik, dass ist etwas für Narren! hatten die Eltern gesagt.
„Tja, dann müsste ich mich als Kanzler bewerben. Da passe ich doch gut hin! Wo ich doch der Größte von allen bin. hatte Pit geantwortet.
Das neue Buch Einheit bestimmte Pit´s Alltag.
Das war seinem Umfeld nicht verborgen geblieben.
Pit schrieb ein Buch für die Prominenten.
Von allen die er aus dem Fernsehen kannte, hatte er sich die Adressen besorgt.
Ob aus Politik, Wirtschaft oder Kultur, es galt sie ein zweites Mal anzustoßen.
Die oberen 10000, die anders sind.
Es wurde ein Paperback fertig gemacht und das sollte vor der Bundestagswahl 1998 in Umlauf gebracht sein.
Bescheid sagen!
Bescheid!
Um die nötige Aufmerksamkeit zu erreichen, legte Pit unter jeden Klarsichtdeckel eine Visitenkarte von sich:
 
„Prof. Dr.
Michael Thielen
Entwicklungspsychologe & Lügner
sowie „Mitglied im Team für ihre Gesundheit
stand auf der Vorderseite.
 
Auf der Rückseite stand:
Sanfte Grüße von Micha
I’m a cowboy
On an steel horse I ride
I’m wanted
Dead or alive
 
Bescheid sagen!
Es hatte mal wieder funktioniert.
Er war schon ein mit allen Wassern gewaschener Hallodri.
Er hatte es wieder einmal gepackt sie zu infizieren.
Wie groß war seine Macht?
Das Unterbewusste, es lebt immer und überall und war kaum imstande sich gegen ihn zu wehren.
 
„Eigentlich sollte ich sie wegen Freiheitsberaubung verklagen. Denn als ich ihr Buch angefangen hatte zu lesen, konnte ich mich nicht mehr losreißen. Ich wollte und musste es in einem Stück zu Ende lesen.
Das war die Reaktion vom damaligen Chefredakteur des Handelsblattes gewesen, die er Pit in einem Antwortbrief zukommen ließ.
Es gab viele positive Rückmeldungen auf die Buchaktion von 1998.
Diverse Prominenz hatte Antwortschreiben zurück geschickt.
Es kamen auch drei äußerst prominente Antworten zurück.
Rita Süßmuth, Norbert Blüm und Theo Waigel sollen hier als die prominentesten der damaligen Zeit aufgeführt werden.
Ich habe mir den Antwortbrief von Theo Waigel bis heute aufgehoben.
Den hat er mir persönlich geschickt.
Ich war mir sicher bei diesem Antwortbrief, dass unser damaliger Finanzminister mein Buch gelesen hatte.
Die anderen Briefe waren von irgendwelchen Adjutanten unterschrieben.
Die hatte er dann einfach weggeworfen.
„Es sollte wohl eher eine Bestätigung fürs Ankommen sein, als dass diese Leute mein Buch auch gelesen hätten, dachte er damals.
 
Volle Breitseite!
Schiff versenkt!
Alle Mann in die Beiboote, wir sinken!
Ha! Wieder einmal hatte ich es geschafft.
Diesmal hatte er ihnen richtig Bescheid gesagt.
Sein Buch war ein voller Erfolg.
Es mag zwar belustigend klingen, aber noch heute bekommt Pit allmonatlich eine kostenlose Ausgabe vom „Der Reichsbote aus dieser Zeit.
Wie ist sein Buch an die Nazis gekommen?
Was wollten denn die auf einmal von ihm?
War Pit so überzeugend mit seinem Buch, dass die ihn noch heute für einen Professor – Doktor halten?
Professor – Doktor!
Das ist die Masche der Gesellschaft.
„Schnell mal gelesen, der könnte ja was zu sagen haben.
Pit ist auch schon von diversen Gruppierungen als Gastdozent eingeladen worden. Er möge doch bitte für sie einen Beitrag, für eine Kundgebung an einem Wochenende, verfassen und vorbringen.
Bis heute konnte Pit, durch seine begrenzte Rollstuhlsitzzeit von solchen Dummheiten, abgehalten werden.
 
Tja meine Damen und Herren!
Wer hätte das gedacht?
Da liegt „der deutsche Michel im Bett und hat gut lachen, denn eigentlich kann er ja nichts machen.
Und doch hat er es getan.
Mit allem Wirken und Streben,
hat er ihnen einen vor den Arsch getreten
und aufs Maul gegeben.
Ja, so soll es sein.
Wer ist das größte Schwein?
 
Können Bücher die Welt verändern?
Die Welt ist - wie sie ist, da kannst du nichts ändern.
Es ist wie es ist.
Dem Teufel ein Schnippchen schlagen.
Wer würde das wagen?
Meine Zeit wird kommen.
Mit jedem Tag, den es länger dauert, kann ich nur stärker werden.
Man muss aufpassen, dass man nicht des  Wahnsinns fette Beute wird. Zu weit ist das Ziel und zu groß ist das nötige Glück zum Gelingen.
Nun regen sie sich bitte nicht auf, liebe Leser.
Denn sie werden hier jetzt erst später informiert.
Es hat ja schon lange angefangen.
Wenn es nicht so sein sollte , wäre es nicht so.
Alles im Leben hat seinen Sinn.
Geheim.
Es muss ein Geheimnis bleiben.
Geheim, streng vertraulich.
Ja, ja, man kann keinem trauen.
Wie war das noch mit der RAF?
Die gesamte Polizei hat sie in Frankreich vermutet.
Dabei sind sie in Wirklichkeit in der DDR untergetaucht.
Ein guter Jäger hätte das vielleicht auch mitbedacht.
Geheim, ohne wirklich schlüssige Zusammenhänge
Für keinen Menschen erkennbar.
„Ich habe es getan.
Pit hatte 1998 mit großem Erfolg einen erneuten Eingriff in den Abläufe der Menschen gemacht.
Es war keine große Saat die ausgesät wurde, aber sie vervielfältigte ihre Wirkung trotzdem.
Das neue Buch Einheit, dass mit Visitenkarten verschickt worden war, war anscheinend doch ein Wanderbuch geworden.
Der Inhalt enthielt soviel Brisanz, versteckt in einer leichten Lektüre, dass die merkwürdigsten Dinge passierten.
Eines Tages klingelte das Telefon und eine männliche Stimme, die sich als Doktor der Medizin zu erkennen gab, wollte den Herrn Professor sprechen.
Ja, hallo, ich möchte gerne den Herrn Pit Altberg sprechen.
„Ja, der ist dran.
„Ja, Herr Kollege. Mir ist da ihr Buch in die Hände gefallen.
Ich war in Berlin zu einem Kongress und fragen sie mich jetzt nicht wie, aber ich habe ihr Buch gelesen.
Es hat mich sofort total begeistert.
Ich möchte ihnen gratulieren, sie haben es auf den Punkt gebracht.
Mein erster Gedanke war, dass ich sie direkt kennenlernen müsste.
Ich wäre am liebsten sofort auf der Nachhausefahrt schon bei ihnen vorbeikommen, um sie persönlich kennen zu lernen.
Die Situation am Telefon schien Pit zu entgleiten.
Der Mann am anderen Ende hielt ihn tatsächlich für einen Kollegen.
Professor – Doktor hatte er auf seine Visitenkarte geschrieben.
Das war doch eine Lüge und das stand auch drauf.
Doch dieser Mann am Telefon hielt ihn irrtümlicherweise für echt.
Er ließ die erste Begeisterung und Euphorie des Gesprächspartners abklingen.
Der Arzt am anderen Ende war Landarzt aus der Nähe von Karlsruhe.
Pit gab ihm zu verstehen, dass er keinen Doktortitel besaß.
Das er ein junger Mann mit Querschnittslähmung sei und deshalb fast nur zu Hause im Bett liege.
Halswirbelbruch C4 & C5 das konnte sein Gegenüber dann sofort einschätzen.
„Wenn sie möchten, könnte ich ihnen meine anderen Bücher zuschicken. Wenn es sie interessiert?
„Was, sie haben noch mehr geschrieben? Es würde mich freuen, noch mehr von ihnen lesen zu können.
Pit schickte dem Landarzt auch noch seine anderen, bis heute unveröffentlichten, Buchmanuskripte.
Worauf der Arzt einen regen Briefkontakt mit Pit anfing.
Er wollte Pit unterstützen, wollte ihm helfen.
Eines Tages klingelte wieder mal das Telefon.
Der Arzt war dran.
„Guten Tag. Ich möchte sie unterstützen. Sie sagten doch, dass sie einen Computer haben, um ihre Bücher zu tippen. Ich würde ihnen gerne ein sprachgesteuertes Schreibprogramm zukommen lassen. Ich habe mich mal schlau gemacht und herausgefunden, dass man für 200 DM ein Sprachprogramm bekommen kann, das ich ihnen gerne schenken würde. Sie können dann alleine am Computer ihre Texte verfassen und eingeben.
„Ich glaube, das ist nicht mein Weg. Ich möchte dieses Angebot dankend ablehnen dürfen. Verstehen sie mich bitte nicht falsch. Das geht nicht gegen sie. Das hat etwas mit meiner Einstellung zutun.
Worauf der Arzt noch ein paar unerwiderte Briefe schrieb.
Briefe schreiben ist bis heute noch nicht mein Ding.
 
Wie groß ist die Welt?
Wie groß kann ein Gedanke sein?
Wie schnell kann ein Gedanke sein?
Ich glaube, ein Gedanke ist schneller als das Licht.
Ich bin mit einem Gedanken schneller auf dem Mond und wieder zurück als das Licht.
Der Mensch hat seine Menschenwelt mit den Naturgesetzen, die sie ihm erklären.
Gibt es auch eine Gedankenwelt?
Wenn es eine Gedankenwelt gibt, wo ist sie?
Wird alles zur Realität oder geht auch manches unter im See der Träume?
Ist unsere Gedankenwelt unsere Traumwelt? Oder ist sie Realität?
Was haben Alpträume mit der Wirklichkeit zutun?
Was wird aus den Gedanken die wir pflanzen?
Die wir behüten und pflegen.
Wird es gelingen und sie werden zum Segen?
Werden sie uns Früchte bringen und ein gutes Leben?
Es ist ein jeder der größte Held,
in seiner eigenen Gedankenwelt.
 
„Am Anfang war das Wort. Dieser Satz steht in der Bibel.
Müssen Gedanken zu Wörtern werden?
Muss man diese Wörter dann sagen oder reicht es auch sie zu denken,
wenn man eines Tages vorhat, die Welt zu lenken?
Soll man sie dann sagen oder schreiben?
Damit sie gesprochen bleiben.
Ich versuchte sie zu schreiben und in ein Buch zu fassen.
Ich habe den Mächtigsten sie dann überlassen,
auf dass die Gedanken sie erfassen.
Ich konnte nicht widerstehen, ich konnte es nicht lassen.
Zu groß war die Versuchung.
Es hätte ja sein können, dass sie ihnen passen.
Gedanken zu Papier bringen, mal schnell ne neue Welt gemacht.
Man muss dagegen halten.
Man sollte es versuchen und sei der Kampf noch so verloren!
Auch in deiner Traumwelt kann ein neuer Held geboren.
Worum ging’s denn im Buch Einheit?
Könnt jetzt mancher fragen.
Es ging um euch alle und um das was ihr alle nicht mögt.
Ihr hasst es, sozusagen.
Es ging um Politik.
Was könnte man tun und wie fänden sie alle es dann schick.
Politik, Politik!
Das ist doch ein alter Käs, ein Schmarn.
Die da oben, die werden schon alles richtig machen.
Und doch, man könnte vielleicht doch das ein oder andere ändern.
So sind sie eben, die Menschen.
 
Die Saat war gesät. Sie ging auf und vermehrte sich.
Für Niemanden messbar und ohne Gewicht.
Der deutsche Michel, der hat´s getan.
Vielleicht hat er es auch gericht.
Doch vergesslich sind alle Taten.
Die Flut der Zeit kam, man konnte dann drin waten.
Die Flut der Zeit, sie lässt wachsen das Gras der Vergesslichkeit.
Und so muss ich hier sitzen und warnen.
Wiedereinmal vor Aids und anderen Taten.
Die Vergesslichkeit kommt und die Kinder werden erwachsen.
Doch Erwachsene vergessen ihre Kindheit.
Die Flut der Zeit hat auch sie hinweggespült.
Kind sein, bedeutet neu sein.
Neu auf dieser Welt.
Geboren im Traumland, zu werden ein Held.
„Lasst die Kinder zu mir kommen.
Diesen Satz hat Jesus Christus gesagt.
Er war ein Leben lang ein Kind dieser Welt.
Er war uns geboren als der größte Held.
Welcher Glaube kann es der Welt bringen,
eines Tages den Teufel niederzuringen.
Eins steht fest, für heute und für alle Tage,
Bombenterror ist nur eine Plage.
Er wird und muss vergehen,
sonst wird der Teufel ewig bestehen.
Ich selbst bin der größte Bombenleger von allen.
Ich habe ihre Gedanken entzündet, die jetzt leben.
Ich habe mir viel Zeit genommen und mein Bestes gegeben.
Der Tod ist die einfachste Sache der Welt
und nicht jeder der bombt ist ein Held.
Helden kämpfen bis sie sterben,
wenn es sein soll, ein ganzes Leben lang.
Denn ein jedes Leben ist doch von Gott gegeben.
Auch meins und deins sollen was bringen.
Wir sollten was tun und lieber Gott, lass es gelingen.
Es wäre zu vermessen, sich den jüngsten Tag herbeizusehnen,
doch der Tag der Erleuchtung könnte ja ein anderer sein.
Denn ich glaube,
man könnte den Tag der Erleuchtung herbeiführen.
Wer hat die Berliner Mauer wirklich zum Einsturz gebracht?
War es ein neuer Mitspieler ohne Niedertracht?
Was haben die Anderen mit seinem Buch „Einheit gemacht?
Die Forderung: „Ich will eine Milliarde!, war wohl eine zu große Fracht.
Zerbröselt ist die Mauer, es war wohl gut durchdacht.
Er hält weiter dagegen, Tag und Nacht.
Ihr müsstet Euch alle freuen und könntet was erleben,
würdet Ihr ihm alle eines Tages Eure Unterstützung geben.
Die Gedanken sind frei und so frei wie ihre Gedanken sind, sind auch Sie.
Machen sie was draus.
 
Denkansätze von Professor Dr. Michael Thielen ( Entwicklungspsychologe & Lügner)
Reform der Staatsstruktur
 
Die Verantwortung für die Staatsfinanzen muss neu definiert werden.
Die Aufteilung des Gesamtsteueraufkommens zwischen Bund, Land und Gemeinden ist so, wie wir sie heute kennen, zu einem Wildwuchs geworden.
Die Verantwortung der gesamten Steuereinnahmen wird zwischen den einzelnen Parteien hin- und hergeschoben, genauso wie die Gelder, bzw. die Schulden.
Es erfolgt eine politische Lähmung durch das Schuldengeschacher zwischen Bundesregierung und Bundesrat.
Die politische Gestaltung müsste, abgekoppelt von den Finanzfragen, hier neue Ansätze finden.
Es wäre ratsam in einem Notprogramm eine Neudefinition mit einem pro Kopfaufkommen, zu gestalten.
Jeder Bürgermeister und jedes Bundesland erhalten so ihren eigenen Haushalt.
 
Was ist die Strukturkrise? Oder: die Ehrlichkeit der Verwendungszwecke
 
Ist es das Verhältnis zwischen Dorf, Gemeinde und dem Land?
Oder das Verhältnis zwischen den Ländern und dem Bund?
Oder ist es die verlorengegangene Verantwortung ALLER, so dass die Bürokratie zum Verantwortungsträger geworden ist?
Der Hauptgrund für die Disharmonie in diesem jahrzehntelang gut funktionierenden System ist,
das Geldgeschacher der einzelnen Institutionen auf den verschiedenen Ebenen, wobei auch Verantwortung verhandelbar geworden ist.
In Wirklichkeit ist es so,
dass wir nicht rauchen für die Gesundheit
und nicht tanken für den Rentner,
sondern alles ist eine große Masse aus der wir schöpfen,
ohne die Schattenwirtschaft nutzbar zu machen.
Das führt mich dazu, einen neuen Verteilerschlüssel zu fordern.
Weg mit dem Bund-/Ländergeschacher und her mit einer pro Kopfpauschale für den Bürgermeister und den Ministerpräsidenten, sowie den Finanzminister.
Nach einer Neuverteilung des gesamten Steueraufkommens ist es auch erforderlich, die Verantwortung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden neu zu definieren.