saturn
Home
Ich
Download
Gästebuch
Inforum
Bücher
Zukunft
Bilder
@webmaster
Freiheit 1989
Einheit 1992
Reiß aus 2004
Liebe 1996
Kaiserstein 2003
Narrensprung
Dealer ? 2005
Hanfmedizin 2015
Menschenrechte  1948

Reiß aus 2004

Die Staatsdiener sind die erfolgreichste Schicht im Land geworden.
Sie haben meist Grund und Boden erworben, besitzen Mietwohnungen und ähnliches größeres Kapital und Eigentum.
Sie sind kreditwürdig und unkündbar.
Sie kassieren dicke Pensionen auf dem Rücken des kleinen Mannes, obwohl sie doch eigentlich nur dafür da wären, ihm zu dienen.
Staatsdiener.
Wie lange kann sich eine Gesellschaft mit über 5 Millionen registrierten Arbeitslosen eine Nebengesellschaft mit so teuren Ausmaßen leisten?
Heute besitzt jeder Arbeitnehmer mindestens eine 4 wöchige Kündigungsfrist.
Das bedeutet, eine mindestens 4 wöchige Krankheitszeit.
Jeder Arbeitsvertrag bindet den Arbeitgeber an seine Pflichten und ist dennoch nicht im Stande falsche Krankheitsbelege bis zum Ablauf der Kündigungsfristen auszuschließen.
Aus 3 Karenztagen, die den Arbeitgebern gegeben waren und dann genommen wurden, sind heute locker 3 – 4 Wochen Krankenzeit geworden.
 
Ich fühle mich durch solch eine Politik betrogen.
Ich bin Arbeitgeber von und für 3 Assistentinnen im Projekt „Selbstbestimmtes Leben mit Assistenz.
Das Ganze wird vom Sozialamt finanziert.
Ohne diese Hilfe hätte ich keine Chance auf mein jetziges Leben.
Es ist mir klar, nur durch die Politik ist es gegeben.
Meine kleine Faktory hat demnächst 10 jähriges Firmenjubiläum.
In der Regel bin ich Chef von 3 Mitarbeitern, die sich meist im Kollektiv ergänzen.
Ich habe 10 Jahre Erfahrungen sammeln können mit der Abzockmentalität sämtlicher Mitarbeiter, die bis heute bei mir einen Arbeitsvertrag abgeschlossen hatten. In dieser Zeit hatte ich ca. 10 Arbeitsverhältnisse, die auch längerfristig bestanden.
Die länger als 3 Jahre dauerten.
Die meisten Arbeitsverhältnisse waren von einer extremen Kurzlebigkeit geprägt.
Mit diesen Menschen war es mir nicht geglückt, auf Dauer für gutes Geld eine gute Arbeit abgeleistet zu bekommen oder der Realitätssinn für die Arbeit und die Erfordernisse waren nicht vorhanden und konnten auch nicht mit der Zeit beigebracht werden.
Oder sie hatten kaum Fuß gefasst und ihre ersten Lohntüten erhalten und sie drehten am Rad und sie wurden zu Nachtmenschen und Partylöwen.
Der häufigste Kündigungsgrund war jedoch die Ehrverletzung.
Ach was  können sich doch Mitarbeiter in ihrer Ehre gekränkt fühlen.
Alles darf man machen, als Arbeitgeber, nur nicht den Stolz des Arbeitnehmers verletzten, dass war der meiste und häufigste Kündigungsgrund in 10 Jahren.
Stolz sind sie und unbelehrbar wirklich.
Man kann ihnen nicht wirklich des öfteren wiederholend etwas beibringen wollen.
Man scheitert.
Sie sind nicht aufnahmebereit für ein neues Leben.
Aber sie wollen nehmen, nehmen, nehmen.
Du gibst ihnen den Haustürschlüssel und die Verfügung über die Haushaltskasse.
Du willst wissen was läuft und jeder will dich nur irgendwie abmoppen.
Wo ist Omas neues Nachthemd geblieben?
Das ganze Haus dreimal auf den Kopf gestellt und Omas Nachthemd haben wir nie mehr gefunden.
Es war wohl mit der letzten Mitarbeiterin verschwunden.
Betrogen und beschissen tu ich seit Jahren richtigen Anstand stark bei deutschen Arbeitnehmern vermissen.
Egal, woher sie kommen.
Sie haben immer nur genommen.
Die arbeitswilligsten und lernwilligsten Leute habe ich bei den Ausländern, bei den Emigranten, gefunden.
Sie hatten den Ansatz, Deutscher zu sein, wie wir alle selber sind.
Strebsam, fleißig mit den Momenten die das Leben bestimmen, mit der Party, mit dem Schnaps, alles deutscher wie deutsch.
Genauso gab´s die Deutschenhasser.
Ausländische Mitbürger, die nur aufs Abzocken auswaren und sind.
Sie würden nie eine ordentliche Arbeitsleistung für ein gutes Geld abliefern.
Sie werden dich immer bescheissen.
Es ist nicht immer so, aber bis heute meistens.
 
Von 15 geplanten Vorstellungsgesprächen erscheinen höchstens 10.
Von den 10 kriegen dann 8 noch nicht mal ihr eigenes Ding auf die Reihe und man kann sehen: „Wie soll das dann erst mit mir gehen?
Wenn 2 übrig bleiben pro Annonce, kommen sie dann zum Probetag.
Es ist für mich, wie für sie, die erste Chance.
Offen wie ein Buch bekommen sie gezeigt, was in meinem Leben erforderlich ist., worum es geht und wollen dann ein Probearbeiten machen.
Eine Hälfte von den Zweien schließt sich dann selber aus.
Mal ist es dies, mal ist es das und zu guter Letzt waren sie dann stolz wie ein Baum, der zuerst gefällt werden müsste, damit da etwas anderes draus wachsen kann.
Ich als Arbeitgeber habe in den 10 Jahren versucht, Niemanden zu irgendetwas zu überreden oder zu zwingen.
Jeder konnte das, was er tun sollte, selbst entscheiden und jederzeit seine Arbeit niederlegen.
Es muss niemand sein Leben an meiner Seite verbringen, der lieber woanders wäre.
Ich verlange ehrliche Arbeit und zahle gutes Geld.
Arbeitsgeber, Arbeitnehmer, ich hab das nicht so gewollt, aber es ist die einzige Möglichkeit, die mir gegeben wurde.
Über viele Jahre war ich immer eine gute Plattform für Berufsanfänger und Neueinsteiger in Pflegeberufe.
Viele haben eine richtige Lehrausbildung gemacht und sind später entweder Krankenschwester, Kinder- oder Altenpflegerin oder ähnliches geworden.
Ich hätte gerne das Arbeitsverhältnis zwischen mir und meinen Mitarbeitern verändert.
Mir wäre am Liebsten, jeder meiner Mitarbeiter wäre selbstständig, bekäme ein bis zwei Euro mehr die Stunde und müsste sich selber Krankengeld versichern.
Für nochmal ein bis zwei Euro mehr die Stunde würde ich mich auch gerne von den Urlaubsgeldverpflichtungen freikaufen können.
Meinen Mitarbeitern widerrum wäre es am Liebsten, sie könnten ihre eigene Altersvorsorge aufstellen, auf privater Basis, mit Riestermodellen, die unterstützend mithelfen würden.
Die größte Lehre aber ist, nach 10 jährigen Betriebsgebaren, dass die Mitarbeiter die Solidarität im Krankenversicherungswesen unbedingt haben wollen.
Nichts anderes lässt mich darauf schließen, jeder hat bis heute versucht sein möglichstes noch herauszuholen.
Die Solidargemeinschaft hat im falschesten Sinne des Wortes gewirkt.
Wie hat einst ein Präsident der Vereinigten Staaten gesagt:
Fragt nicht erst, was der Staat für euch tun muss und sollte, sondern fragt erst, was ihr für den Staat tut.
Unser Alltag ist im Kleinen wie im Großen zum Beschiss geworden.
Der beste Bescheisser hat die größte Lebensfreude, es scheinen alle jedoch auf dem falschen Weg zu sein.
Das Solidarsystem, dass unsere Gesellschaft einst geschaffen hat, wird von jedem nur noch zum eigenen Wohle ausgenutzt.
Die meisten glauben sie haben genug gearbeitet und haben dann das Arbeiten aufgegeben.
Es liegt keine fruchtbare Ernte mehr in ihrem Wirken.
Sie sind verzweifelt, mutlos, stänkern.
An der eigenen Nase packen, das will sich keiner.
Depressionen und Psychologen.
Die Schuld hat immer ein Anderer.
Sie werden sich nicht ändern können.
Sie wollen so bleiben wie sie sind.
Stolz werden sie untergehen.
Von der täglichen Bauchspritze bis zur Körperpflege und anschließenden Ankleiden und in den Rollstuhl setzen, ist das komplette Behindertenbetreuungsprogramm erforderlich.
Mit einer gewissen Aufnahmebereitschaft und Ruhe können die nötigen Aufgaben innerhalb von 3 Monaten sicher vermittelt werden.
Jeder der schon mal ein Baby für längere Zeit versorgt hat, mit Windeln wechseln etc. und allen erforderlichen Aufgaben, müsste die bei mir anfallenden Arbeiten ohne Schwierigkeiten erledigen können.
 
Es ist an der Zeit, dass sich etwas ändert.
Es ist an der Zeit, dass ihr euch nicht mehr verarschen lasst.
Ein jeder hat seine Fähigkeiten und Stärken.
 
Regeln für ein gutes Miteinander
 
·Die Meinung des Anderen akzeptieren (d.h. nicht sie auch zu teilen)
 
·Dem Nächsten mit Respekt und Wertschätzung begegnen
 
·Keine persönlichen Angriffe
 
·Keine „Du Botschaften (z.B. Du bist...; Du hast...; etc.)
 
·Aufmerksam zuhören, was dein gegenüber sagt und meint
 
·Den Anderen ausreden lassen, ohne Ihn zu unterbrechen
 
·Ehrlich deine Meinung äußern (keine Ironie oder Sarkasmus)
 
·Offen sein für konstruktive Kritik
 
·Lob und Anerkennung als Motivation statt Ablehnung, Meckerei Nörgelei, Druck, Hektik, Chaos
 
Es geht nicht darum besser zu sein als Andere, es geht darum sein Bestes zu geben.
Ich bin davon überzeugt, dass auch unsere Politiker versuchen, ihr Bestes zu geben.
Dennoch ist mir aufgefallen, dass die ursprünglichen Menscherechte heute nicht mehr dieselben sind.
Heute ist alles anders geworden.
Wieso das so ist, weiß ich auch nicht.
Mir hat die ursprüngliche Resolution der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besser gefallen, als das was wir heute haben.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands scheint ein Großteil der Menschenrechte gestorben zu sein.
Um ihnen deutlich zu machen, was ich meine, habe ich hier den Originaltext von 1948 dazugegeben.
Mit besonderem Verweis auf Artikel 23.
 
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948
Präambel
Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,
da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, dass einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,
da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,
da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,
da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Forschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,
da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,
da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,
verkündet die Generalversammlung
diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.
Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.
Artikel 3
Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Artikel 4

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten.

Artikel 5

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Artikel 6

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

Artikel 7

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Artikel 8

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

Artikel 9

Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

Artikel 10

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Artikel 11

Jeder, der wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.

Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.
Artikel 12
Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

Artikel 13

Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.

Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.
Artikel 14
Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.

Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.
Artikel 15
Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.

Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsanghörigkeit zu wechseln.
Artikel 16
Heiratsfähige Frauen und Männer haben ohne Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.

Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.
Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.
Artikel 17
Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.

Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.
Artikel 18
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20

Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.
Artikel 21
Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.

Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.
Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muss durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.
Artikel 22
Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

Artikel 23

Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.
Artikel 24
Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

Artikel 25

Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.

Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.
Artikel 26
Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muss allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offen stehen.

Die Bildung muss auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muss zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.
Artikel 27
Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.

Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.
Artikel 28
Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

Artikel 29

Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.

Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.
Artikel 30
Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, dass sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

 
Die Gedanken sind frei und so frei wie ihre Gedanken sind, sind auch Sie.
Machen sie was draus.
In 22 Jahren wächst eine ganze Generation an Menschen nach.
22 Jahre ist eine lange Zeit. Das ist so lange, dass man vieles vergessen hat.
Die Welt lebt im Überfluss der Informationen.
Es wird immer schwerer, den richtigen Weg für die richtige Message (Nachricht) zu finden.
Unser Umfeld prägt uns.
Die Radio – und Fernsehsender sowie unser Liedgut spiegeln den Zustand der Gesellschaft wieder.
Es ist wie gesagt eine Spiegelbild und allzu oft ein verzerrtes, doch ich will hier einen kleinen Versuch starten.
Es ist meine Songliste, die in der richtigen Reihenfolge abgespielt meinen 22 jährigen Lebenskampf wiederspiegeln könnte.
 
Im Anschluss an die hier vorliegenden Texte müsste dann noch das komplette Doppelalbum „The Wall von Pink Floyd gespielt werden.
 
Rio Reiser Shit hit
Ach, was waren das für Zeiten, nanananana,

als ich noch jung und hübsch war,
frisch und knackig aussah,
niemals meinen Körper schonte
und bei meinen Eltern wohnte.
Ging dann nachts das Licht aus,
holte ich mein Döschen raus,
denn meine kleine Pfeifen
kann ich mir nicht verkneifen.
 
Ja, ja, ja, täglich einmal,
täglich einmal Haschisch, nasch ich.
Ja, ja, ja, täglich einmal,
täglich einmal Haschisch, nasch ich.
Ja, wir lieben unser Dope,
wir lieben unsere Trips
und die verrückten Kicks, Kicks, Kicks.
 
Bilsenkraut für die Braut!
Schwarzer Afghane für die Dame!
Ladedideila, ladadadada, ladedideila, ladadada!
 
Ach, was waren das für Zeiten! Nanananana.
Heute ess ich Körnermehl,
mittags gibt es Weizengel,
dazu mach ich Gymnastik,
bin durch und durch Elastik.
Meide allen Plastikschund,
lebe also kerngesund.
Nur meine kleine Pfeifen
kann ich mir nicht verkneifen.
 
Ja, ja, ja, täglich einmal,
täglich einmal Haschisch, nasch ich.
Ja, ja, ja, täglich einmal,
täglich einmal Haschisch, nasch ich.
Ja, wir lieben unser Dope,
wir lieben unsere Trips
und die verrückten Kicks, Kicks, Kicks.
 
Kokain für die Queen!
LSD in den Tee!
Ladedideila, ladadadada, ladedideila, ladadada!
 
Ach, was waren das für Zeiten! Nanananana.
Heut bin ich fast dreißig,verrückt und nicht mehr fleißig.Ich hasse das Normale,das Farblose und Fahle,geh liebend gerne tanzenund pflege meine Pflanzen.Nur meine kleine Pfeifenkann ich mir nicht verkneifen.Ja, ja, ja, täglich einmal,täglich einmal Haschisch, nasch ich.Ja, ja, ja, täglich einmal,täglich einmal Haschisch, nasch ich.Ja, wir lieben unser Dope,wir lieben unsere Tripsund die verrückten Kicks, Kicks, Kicks.Opium ins Ministerium!Adrenalin für die Szene!Ladedideila, ladadadada, ladedideila, ladadada!Ohhhh...Ladedideila, ladadadada, ladedideila, ladadada!Olé!
Pink Floyd The Wall (deutsch)
Wir brauchen keine AusbildungWir brauchen keine Gedanken-KontrolleKeinen dunklen Sarkasmus im Klassenraum Lehrer, lasst die Kinder alleineHey, Lehrer, lasst die Kinder alleineAlles in allem ist es nur noch ein weiterer Ziegelstein in der MauerAlles in allem bist du nur noch ein weiterer Ziegelstein in der MauerWir brauchen keine AusbildungWir brauchen keine Gedanken-KontrolleKeinen dunklen Sarkasmus im Klassenraum Lehrer, lasst die Kinder alleineHey, Lehrer, lasst uns Kinder alleineAlles in allem bist du nur noch ein weiterer Ziegelstein in der MauerAlles in allem bist du nur noch ein weiterer Ziegelstein in der Mauer

Pink Floyd The Wall (englisch)

Daddy flown across the oceanLeaving just a memoryA snap shot in the family albumDaddy what else did you leave behind for meDaddy what d' ya leave behind for meAll in all it was just a brick in the wallAll in all it was all just bricks in the wallWe don't need no educationWe don't need no thought controlNo dark sarcasm in the classroomTeachers leave the kids alone

Hey, teacher leave the kids alone!All in all it's just another brick in the wallAll in all you're just another brick in the wallWe don't need no educationWe don't need no thought controlNo dark sarcasm in the classroomTeachers leave the kids aloneHey, teacher leave the kids alone!All in all it's just another brick in the wallAll in all you're just another brick in the wallI don't need no arms around meI don't need no drugs to clam meI have seen the writing on the wallDon´t think I need anything at allNo don´t think I´ll need anything at allAll in All it was all just bricks in the wallAll in All you were all just bricks in the wall
U2
I've climbed highest mountains. I've run through the fields only to be with you. I have run, I have crawled. I have scaled these city walls only to be with you. But I still haven't found what I'm looking for. I have kissed honey lips, felt the healing finger tips. It burned like fire, this burning desire. I have spoke with the tongue of angels. I have held the hand of a devil. It was warm in the night. I was cold as a stone. But I still haven't found what I'm looking for. I believe in the kingdom come when all the colours will bleed into one. But yes, I'm still running. You broke the bonds, you loosed the chains, you carried the cross and all my shame. You know I believe it. But I still haven't found what

I'm looking for.
Rio Reiser Krieg
Der Krieg, er ist nicht tot, der Krieg.Der Krieg, er ist nicht tot, er schläft nur.Er liegt da unter'm Apfelbaum und wartet, wartetauf mich, auf dich.Er ist nicht tot, der Krieg.Der Krieg, er ist nicht tot, der Krieg.Der Krieg, er ist nicht tot, er schläft nur.Er liegt da im Hinterhof und wartet, wartetauf mich, auf dich.Er ist nicht tot, der Krieg.Der Krieg, er ist nicht tot, der Krieg.Der Krieg, er ist nicht tot, er schläft nur.Er hat sich sehr gut versteckt und wartet, wartetauf dich, auf mich.Er ist nicht tot, der Krieg.Der Krieg, er ist nicht tot, der Krieg.Der Krieg, er ist nicht tot, er schläft nur.Er liegt da unter'm Apfelbaum und wartet, wartetauf mich, auf dich.Er ist nicht tot, der Krieg.Der Krieg, er ist nicht tot, der Krieg.Der Krieg, er ist nicht tot, er schläft nur.

Rio Reiser Menschenfresser

Menschenfresser sind auch Menschen, doch nicht immer Männer.Menschenfressermenschen fressen Professoren und Penner.Menschenfressermenschen können Menschen gar nicht riechen.Menschenfressermenschen sehen Menschen gerne kriechen. Menschenfressermenschen haben auch ein Herz für Kinder.Menschenfressermenschen leben meistens viel gesünder.Menschenfressermenschen essen manchmal vegetarisch.Menschenfressermenschen sind nicht immer blond und arisch.Und wenn Menschenfresser weinentut ihnen alles schrecklich leid.Doch sie können's ja nicht ändern,es ist halt 'ne harte Zeit. Menschenfressermenschen sind normal und meist sehr fleißig.Menschenfressermenschen gibt's nicht erst seit Dreiunddreißig.Menschenfressermenschen sind oft ganz liebe Väter.Menschenfressermenschen sind meist Überzeugungstäter. Menschenfressermenschen fressen Menschen selten selber.Menschenfressermenschen haben ihre tausend Helfer.Menschenfressermenschen dürfen niemals ruh'n.Menschenfressermenschen haben schrecklich viel zu tun.Und wenn Menschenfresser weinentut ihnen alles schrecklich leid.Doch sie können's ja nicht ändern,es ist halt 'ne harte Zeit.Menschenfressermenschen können auch Tennis spielen und Reiten.Menschenfressermenschen gibt's auf allen Seiten.Menschenfressermenschen kriegen Menschenfresserrenten.Menschenfressermenschen bringen's bis zum Präsidenten. Menschenfressermenschen geht's nicht immer nur ums Geld.Menschenfressermenschen gehört fast die ganze Welt.Menschenfressermenschen zeigen selten ihr Gesicht.Menschenfressermenschen wissen alles über dich. Menschenfressermenschen stehen neben dir am Tresen.Menschenfressermenschen sind es immer nicht gewesen.Menschenfressermenschen kriegen Menschenfresserrenten.Menschenfressermenschen bringen's bis zum Präsidenten.Und wenn Menschenfresser weinentut ihnen alles schrecklich leid.Doch sie können's ja nicht ändern,es ist halt 'ne harte Zeit.

Rio Reiser Zauberland

Die Wolken zieh'n von West nach Ost.Ich lieg im Bett und denk an dichund wie es früher war.Zauberland ist abgebrannt und brennt noch irgendwo.Zauberland ist abgebrannt und brennt noch lichterloh.Der Himmel glüht wie heißes Eisen,ein kleiner Vogel singt ganz leiseunser Lied - sieh da.Zauberland ist abgebrannt und brennt noch irgendwo.Zauberland ist abgebrannt und brennt noch lichterloh.Das Traumtier geht auf lange Reiseund grauer Regen löscht die Feuer.Ach küss mich noch ein Mal.Zauberland ist abgebrannt und brennt noch irgendwo.Zauberland ist abgebrannt und brennt noch lichterloh

 
Rio Reiser Wann
Du sagst, du willst die Welt nicht ändern, und ich frag mich, wie machst Du das nur?Du bist doch kein Geist in der Flasche und du bist auch kein Loch in der Natur.Denn nach jedem Schritt, den du gehst und nach jedem Wort, das du sagt,Und nach jedem Bissen, den du isst, ist die Welt anders als sie vorher war.Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier?Wie, wenn ohne Liebe? Wer, wenn nicht wir? Du sagst, du willst die Welt nicht retten, das ist dir alles ne Nummer zu groß.Und die Weltenretter war'n schon so oft da, nur die meisten verschlimmern's bloß.Und doch fragt mich jeder neue Tag, auf welcher Seite ich steh.Und ich schaff's einfach nicht, einfach zuzusehen, wie alles den Berg runtergeht.

Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier?Wie, wenn ohne Liebe? Wer, wenn nicht wir? Du sagst, du willst die Welt nicht ändern, dann tun's eben andere für dich.Und der Wald, in dem du vor Jahren noch gespielt hast, hat plötzlich ein steinernes Gesicht.Und die Wiese, auf der du gerade noch liegst, ist morgen ne Autobahn.Und wenn du jemals wieder zurückkommst, fängst alles wieder von vorne an.Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier?Wie, wenn ohne Liebe? Wer, wenn nicht wir?
Nena
Manchmal ist ein Tag ein Ganzes LebenWarum liebst du die Zeit, zählst die Stunden jeden TagEine große Uhr bestimmt dein LebenDeine ganzen Pläne machst Du lieber ohne michIch kann dir so was wie Zukunft gar nicht gebenManchmal ist ein Tag ein ganzes LebenManchmal ist ein Tag ein ganzes JahrManchmal ist ein Tag ein ganzes LebenManchmal werden alle Träume warZeit bedeutet gar nichts, woran du glaubst wird WirklichkeitIch weiß du wirst noch lange weitergehenVergiss die Angst - lass einfach losDein Leben ist doch viel zu schönDu brauchst dir nur den Himmel anzusehenKeine Wolken mehr am Horizont, ist alles leerDer Abend bringt die Nacht und lässt die Sonne untergehenVielleicht wirst du mich irgendwann verstehenWoher kommt deine Angst in dieser Welt nicht zu bestehenAm Morgen und sogar vorm SchlafengehenMach dich frei von Sicherheit und allem was man kaufen kannSei du und fang nochmal von vorne an

Rio Reiser Lass uns das Ding drehen

Das ist kein Jahr für kleine FischeDas ist kein Jahr wie jedes JahrDas wird ein Jahr für echte ProfisUnd mir is alles sonnenklarDie Sterne stehen glänzend günstigWenn – schon – dann – denn - schon heißt der TripUnd ich hab's auf allen WellenDiesmal ist's der richtige TipLass uns das Ding drehnLass uns über Los gehn||: Es ist nicht schlechtEs ist nicht schlechtZwar nur PapierAber' is echt :||Lass uns das Ding drehnLass uns über Los gehnDas ist kein Jahr für EintagsfliegenDas ist kein Jahr wie jedes JahrDas wird ein Jahr für Kies und KohlenEin Jahr für Coke und KaviarDie Sterne stehen glänzend günstigUnd selbst der Mond hat keinen FleckEs ist genau der richtige ZeitpunktAlle Connections sind gechecktLass uns das Ding drehn...

Fanta 4 Der Krieger

der Krieger erwacht er wurde über nacht zum Krieger gemachtmacht sich bereit hat sich gedachtwir haben die längste zeit, zeit mit warten verbrachtzeit mit worten verbracht es uns bequem gemachtdoch jetzt macht sich Zeitlosigkeit breitder Schläfer erwacht und ist bereitund befreit vom Raum lebt er in der Visiondurchschreitet deinen Traum in geheimer missionund er kämpft um die anderen aus ihrem Traum zu weckenweil er weiß dass in ihnen viele kleine Krieger steckenund dennoch sagt er nicht komm mit mirer fragt nach deinem Traum fragt warum bist du hierer hat die macht der Magie im Fluss der zeit wird ihm klarer nimmt mit allen seinen sinnen seine Zukunft warerweitert das jetzt durch sein Bewusstsein und erfüllt vom Augenblickgeht er den nächsten schritt und weiß jetzt gibt es kein zurückdenn jetzt wacht er auf doch sein Traum geht weiter weil der Zauber wirkter wacht auf und sein Traum geht weiter weil sein Zauber wirkter wacht auf sein Traum geht noch weiter als der Zauber wirkter wacht auf und weiß eser wacht auf aus dem Traum den das kollektiv träumthat mit seinen alten Vorstellungen endlich aufgeräumtersetzt die Isolation und setzt an ihre stelledie Vision das wir eins sind auf einer welledenn das leben ist ein Fluss der fließen muss lass ihn fließenund der Krieger sagt entschieden es wird zeit dich zu entschließenwer du bist wohin du gehst auf welcher Seite du stehstes wird zeit dass du verstehst dass du am rad der zeit drehstwir führen einen fight die meisten tragen ihn im stillen ausnur das Ergebnis quillt aus ihnen rausund er kann es sehn als Krieger fühlt er es ist existentjetzt da er das Geheimnis kennt spürt er imRhythmus den Zauber der Monotonieund Energie wie noch nie ersetzt die Theorieund ihm wird klar Harmonie bringt die kraftsein Traum wird wahr er hat es geschafftjetzt wacht er auf doch sein Traum geht weiter weil der Zauber wirkter wacht auf doch sein Traum geht weiter weil sein Zauber wirkter wacht auf sein Traum geht noch weiter als der Zauber wirkter wacht aufer wacht auf doch sein Traum geht weiter weil der Zauber wirkter wacht auf doch sein Traum geht weiter weil sein Zauber wirkter wacht auf sein Traum geht viel weiter als der Zauber wirkter wacht auf und weiß esder Zauber der Musik gibt auch dir die kraftgeh den nächsten schritt dann hast du's geschafftder Krieger zeigt dir ein stück freies land einen platzin deinem kopf den er fand und gibt dir seine handdie du berührst und du spürst ihr seid eins es geschiehtihr habt dieselbe Vision jetzt siehst du was er siehtund ihr seht Krieger überall und alle sind dir bekanntjedes Gesicht jede Geschichte ist mit dir verwandtsie kämpfen für das leben Krieger sind deswegen hierleben für den Traum und alle sind ein teil von dir und geben direin Gefühl wie ein Schild du hast es lange vermisstdas so lange du kämpfst du nicht alleine bisttritt in den kreis und mach wahr was du weißtund die Erkenntnis bringt die kraft mit der du dich befreistund dabei frei von angst ganz gelösterlöst was in dir döstdenn dann wachst du auf und dein Traum geht weiter weil dein Zauber wirktdu wachst auf doch dein Traum geht weiter weil der Zauber wirktdu wachst auf doch geht dein Traum weiter als der Zauber wirktwachst du auf und weißt esdu wachst auf und dein Traum geht weiter weil der Zauber wirktdu wachst auf und dein Traum geht weiter weil der Zauber wirktdu wachst auf doch geht dein Traum weiter als der Zauber wirktwachst du auf und weißt es

 
Was mit ihnen passieren würde, wenn sie meine Songliste nachhören, kann niemand dieser Welt vorhersagen.
Vielleicht werden neue Gedanken bei ihnen entstehen.
Diese Songtexte spiegeln auch das Zeitgeschehen wieder.
Ich habe sie hier dazu gesetzt, um deutlich zu machen, dass ich nicht alleine bin.
Es gibt viele, die denken so wie ich.
Wir sind eine Welt voller Individuen, die letztendlich doch alle zusammen hängen.
Wir sind abhängig voneinander, auch wenn wir das nicht jeden Tag merken.
Das Eine gibt das Andere und so habe ich mich schon oft durch eure Lieder und euer Gebaren bestätigt gesehen.
Alle sind anderes und doch sind alle wie alle anderen sind, weil alle anders sind.
Es gilt die Zukunft zu gestalten.
Hierfür habe ich mir Gedanken gemacht und nachfolgend zu Papier gebracht.
Aktivitäten und Existentielle Erfahrungen des Lebens (AEDL)
 
1.Kommunizieren
ä
2.Sich bewegen

ä

3.Vitale Funktionen des Lebens aufrecht erhalten

ä

4.Sich pflegen

ä

5.Essen und Trinken
ä
6.Ausscheiden
ä
7.Sich kleiden
ä
8.Ruhen und schlafen
ä
9.Sich beschäftigen
ä
10.Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten
ä
11.Für eine sichere Umgebung sorgen
ä
12.Soziale Bereiche des Lebens sichern
ä
13.Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen
 
Die Existenz gefährdende Erfahrungen wie

·Verlust von Unabhängigkeit
·Sorge / Angst
·Misstrauen
·Trennung
·Isolation
·Ungewissheit
·Hoffnungslosigkeit
·Schmerzen
·Sterben
 
Erfahrungen, welche die Existenz fördern oder gefährden
·Kulturgebundene Erfahrungen wie Weltanschauungen, Glauben und Religionsausübung
·Lebensgeschichtliche Erfahrungen
 
Die Existenz fördernde Erfahrungen
·Wiedergewinnung von Unabhängigkeit
·Zuversicht / Freude
·Vertrauen
·Integration
·Sicherheit, Hoffnung, Wohlbefinden
Zum Schluss möchte ich Ihnen noch für die Zukunft die Frage stellen:
Haben wir auch einen Artikel in unserem Grundgesetz verankert, der einem Hilfe in Notlagen zusichert, wie er z. B. in der Schweizer Bundesverfassung festgelegt ist.
 
Artikel 12Recht auf Hilfe in Notlagen
 
Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch auf
Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind.
 
Wer Artikel 12 gelesen hat, sollte nicht vergessen, auch Artikel 6 zu beachten.
 
Artikel 6Individuelle und gesellschaftliche Verantwortung
 
Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften
zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.
 
Artikel 8Rechtsgleichheit